Geschäftsleben: 2 - Sparkasse Heidelberg will bis 2035 CO-neutral werden / Nachhaltigkeitsfonds aufgelegt / Unternehmen sollen in ihrem Bemühen unterstützt werden Verantwortung fürs Klima übernehmen

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zg
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Region. Mit einer „Selbstverpflichtung für Klimaschutz und nachhaltiges Wirtschaften“ unterstützt die Sparkasse Heidelberg die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens, heißt es in einer Presseerklärung des Unternehmens.

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Die Sparkasse intensiviert ihre Aktivitäten für mehr Nachhaltigkeit und hält dies in einer Selbstverpflichtung, die sie unterzeichnet hat, fest. Darin verpflichtet sich das Kreditinstitut, ihren Geschäftsbetrieb CO2-neutraler zu gestalten, Finanzierungen und Eigenanlagen auf Klimaziele auszurichten und gewerbliche wie private Kunden bei der Transformation zu einer klimafreundlichen Wirtschaft zu unterstützen. Auf dem Weg dahin hat sich die Sparkasse vorgenommen, den eigenen CO2-Ausschuss bis zum Jahr 2025 um weitere 20 Prozent zu senken. So wird auch die neue Zentrale am Europaplatz in Heidelberg im Passivhausstandard gebaut.

Ökonomie in den Fokus nehmen

„Wir haben unser Nachhaltigkeitsengagement bereits nachvollziehbar und transparent gemacht. Umfassende Informationen sind über unsere Homepage abrufbar. Neben sozialen und ökologischen Aspekten kommt auch der dritten Säule der Nachhaltigkeit – der Ökonomie – eine immer stärkere Bedeutung zu. Mit unserem neuen Fonds ,Heidelberg Nachhaltigkeit Globale Aktien’ reagieren wir gezielt auf diese Herausforderungen. Unsere Kunden sollen wissen, dass sie bei uns Angebote zur nachhaltigen Finanzierung bekommen und auch die Sparkasse selbst immer nachhaltiger wird“, sagt Vorstandsvorsitzender Rainer Arens.

Ausgangspunkt der Selbstverpflichtung ist das Pariser Klimaschutzabkommen. Darin setzen sich Staaten weltweit das Ziel, die Erderwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu begrenzen. „Wenn wir als Gesellschaft weiter selbstbestimmt leben wollen, dann müssen wir die ökologischen Grundlagen unseres Zusammenlebens schützen. Und zwar jetzt – nicht erst morgen“, sagt Arens: „Unternehmen, die bei diesem Wandel noch am Anfang stehen, wollen wir bei ihren Anpassungsinvestitionen gezielt unterstützen“, so Arens. „Auch unsere privaten Kunden können konkret etwas tun, indem sie nachhaltige Wertpapiere aus unserem Portfolio in ihrer Anlageentscheidung berücksichtigen und so den Übergang in eine nachhaltige Wirtschaft stärken.“

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Die kommunalen Träger begrüßen die Initiative: „Die Sparkasse zeigt, dass sie Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung übernimmt. Eine gute Balance aus ökologischer, sozialer und unternehmerischer Nachhaltigkeit passt sehr gut zur Sparkasse. So wird deutlich, was Sparkassen und Kommunen beim Umwelt- und Klimaschutz erreichen können“, betont der Vorsitzende des Verwaltungsrats und Heidelberger Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner. zg