AdUnit Billboard
Sängerbund

Viel Musik in grüner Oase – Sängerbund Schwetzingen feiert Gartenfest

Das Gartenfest des Sängerbundes stößt nach zwei Jahren Pause auf große Resonanz bei Mitgliedern und Gästen.

Von 
Gerhard Rieger
Lesedauer: 
Der ganze Stolz des Sängerbundes: Die „c‘OHRwürmer“ unter der Leitung von Elena Spitzner (l.) versprühen beim Gartenfest gute Laune. © Rieger

Schwetzingen. Endlich wieder Gartenfest beim Sängerbund: Nach zwei Jahren teilten viele die Vorfreude darauf – in erster Linie natürlich die Mitglieder, dann aber auch die vielen Stammgäste, die sich schon immer pudelwohl auf dem Vereinsgelände fühlen. Inmitten hoher, immergrüner Hecken und uralter Bäume mit ihrem dichten Blätterdach ließen sich sogar die Temperaturen von über 30 Grad noch aushalten.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Wie schon vor Corona teilten sich der Musikverein-Stadtkapelle und die Chorgruppen des Sängerbundes das musikalische Programm. Unter der Leitung von Kapellmeister Pascal Morgenstern unterhielt die Kapelle morgens sehr stimmungsvoll zum musikalischen Frühschoppen auf. Passend zu den zünftigen Blasmusik-Titeln standen köstliche Weißwürste, ofenfrische Brezeln und frisch gezapftes Fassbier bereit. Der abwechslungsreiche Liedermix mit beliebten Songs wie „Musik ist Trumpf“, der Marschrunde mit „Gruß aus Kiel“, „Schwabengruß“, „Wien bleibt Wien“, oder Auszügen aus „Abba-Gold“ waren perfekt intoniert und kamen hervorragend an. Beim „Badnerlied“ war es für die Gäste oberste Pflicht, kräftig mitzusingen. Die Stadtkapelle-Aktiven bekamen zurecht viel Applaus für ihre Beiträge.

Viel los beim Gartenfest des Sängerbundes: Die Gäste schätzen die schattigen Plätze unter Sonnenschirmen. © Rieger

Auch die Jüngsten begeistern

Als nach der Mittagspause „Chorgesang im Grünen“ anstand, hatte sich das Freizeitgelände bis auf den letzten Platz gefüllt. Chorleiterin Elena Spitzner schickte zunächst mit den „c‘OHRwürmern“ die jüngste Formation des Sängerbundes ins Rennen. Die Kleinsten verzückten die Gäste mit dem Kinderlied „Kuckuck“, bei dem Ilya sogar einen schönen Solopart übernahm. Bei dem lustigen Gesangspart „Halt den Mund bellt der Hund, halt das Maul sprach der Gaul, halt die Gosch quiekt der Frosch“ kam riesig Gelächter auf. Herzerfrischend auch die Songs „Das Stachelschwein“, oder die „Pusteblume Löwenzahn“. Die etwas älteren „c‘OHRwürmer“ wagten sich mit den Liedern „Vöglein im hohen Baum“, „Vois sur ton Chemin“ und „Our Song“ und „Senegal traditional“ sogar an richtig anspruchsvolle Chorliteratur und meisterten dies hervorragend.

Mehr zum Thema

Schwetzingen

Alex Auer heizt für Brad Paisley bei "Musik im Park" in Schwetzingen ein

Veröffentlicht
Von
Katja Bauroth
Mehr erfahren
Open-Air-Konzert

Platzkonzert der Stadtkapelle Hockenheim lockt Besucher an

Veröffentlicht
Von
zg/gch
Mehr erfahren
Schwetzingen

Sängerbund lädt zum Fest

Veröffentlicht
Von
zg
Mehr erfahren

Gelungen war auch der Auftritt der gemischten Chorgruppe „d‘accord“, die schon seit 1947 besteht. Für die Songs „Ascot Garotte“, „Trink Wein damit Du lachen kannst“, „Überall erklingt Musik“, Hinei Chenei“ und „Samba lele“ bekamen sie viel Applaus.

Klasse wie immer waren schließlich die „SchwetSingers“, sozusagen ein Aushängeschild des Sängerbundes. Mit ihnen kann sich Chorleiterin Elena Spitzner auch an größte Werke wagen. Aus dem von ihr komponierten Musical „Kaltes Herz“ präsentierten sie einige Teile. Ein Hörgenuss auch die Passagen aus „The greatest Showman“. Das sagte jeder: Alle Achtung dem Sängerbund für dieses wunderbare Fest nach all den Beschränkungen der letzten beiden Jahre.

Freier Autor

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1