Viele Mitarbeiter des Schwetzinger Rathauses bleiben im Homeoffice

Von 
Andreas Lin
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Schwetzingen. Seit Mitte Januar sind Unternehmen und Betriebe noch mehr angehalten, ihren Beschäftigen die Arbeit im Homeoffice zu ermöglichen. Wie das diesbezüglich bei der Stadtverwaltung aussieht, wollten wir wissen. Und haben erfahren, dass auch deren Mitarbeiter verstärkt im Homeoffice tätig sind. „Schon im vergangenen Frühjahr während des ersten Lockdowns haben wir den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Verwaltung ermöglicht von zu Hause aus zu arbeiten, um in den Verwaltungsgebäuden die Kontakte zu reduzieren“, erklärt Andrea Baisch von der städtischen Pressestelle.

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Auch nach Beendigung des ersten Lockdowns seien damals alle Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen beibehalten worden. „So wurden in den publikumsrelevanten Bereichen wie Bürgeramt und Standesamt Trennwände aus Plexiglas errichtet, es herrscht Maskenpflicht bei Kundenkontakt, bei Begegnungen auf den Fluren und in den Büroräumen der Dienstgebäude sowie überall dort, wo der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann“, berichtet Baisch. Desinfektionsmittel stehen bereit und und die Bürger werden gebeten, Termine vorab telefonisch oder online zu vereinbaren. „Hierfür haben wir eine Online-Terminvereinbarung auf unserer Internetseite installiert“. Zudem habe die Stadt durch versetzte Arbeitszeiten- und Schichtmodelle die Anwesenheit der Mitarbeiter entzerrt, damit Büroräume grundsätzlich nur von einer Person genutzt werden.

Die Rathaustür bleibt meist zu. Es gehen derzeit auch weniger Verwaltungsmit-arbeiter hindurch. © Lin

Jetzt im zweiten Lockdown können sogar deutlich mehr Mitarbeiter aus der Verwaltung tageweise von zu Hause aus arbeiten, da die hierzu erforderlichen technischen Möglichkeiten deutlich verbessert worden seien. „Diejenigen Mitarbeiter, deren Tätigkeit Homeoffice zulässt, können das in Absprache mit ihren Vorgesetzten wahrnehmen. Davon machen auch inzwischen einige Kollegen Gebrauch“, weiß Andrea Baisch. Viele wechseln so zwischen Büro- und Homeoffice- Tagen.

Notbesetzung ist vor Ort

Aber logischerweise geht das nicht bei allen: „Natürlich geht das nicht in allen Bereichen der Stadtverwaltung. Insbesondere Hausmeister, Stadtgärtnerei- oder Bauhofmitarbeiter können nicht ins Homeoffice wechseln.“ Einige Mitarbeiter würden auch lieber im Büro arbeiten.

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Trotz Homeoffice sei aber in jedem Amt im Rathaus immer eine Notbesetzung für die Bürger ansprechbar. Und auch die Mitarbeiter im Homeoffice seien per Mail und telefonisch zu den üblichen Arbeitszeiten für Bürger erreichbar.

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Autor Stv. Redaktionsleiter + Lokalsportchef Schwetzinger Zeitung