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Kontrollen - Polizei stellt 146 Beanstandungen fest

Viele ohne Licht auf Rad unterwegs

Von 
pol
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Das Polizeirevier nahm in der Woche zwischen dem 13. und 20. Dezember schwerpunktmäßige Kontrollen des Radverkehrs in seinem Zuständigkeitsbereich vor, da sich in der dunklen Jahreszeit die Beschwerden über das Fehlverhalten von Radfahrern erfahrungsgemäß häufen. Der Fokus der Kontrollmaßnahmen lag dabei vor allem bei der Überprüfung der Verkehrssicherheit der Fahrräder sowie dem ordnungsgemäßen Verhalten, insbesondere beim Befahren von Fußwegen sowie im Bereich von Ampelanlagen, heißt es in einer Pressemitteilung.

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Bei acht Kontrollaktionen, jeweils in der Zeit zwischen 6.30 und 8 Uhr wurden insgesamt 357 Fahrradfahrer kontrolliert. Hierbei kam es insgesamt zu 146 Beanstandungen, vorwiegend aufgrund nicht ordnungsgemäßer oder funktionstüchtiger Beleuchtungseinrichtungen. Bei der überwiegenden Zahl blieb es bei einer mündlichen Verwarnung sowie einem verkehrserzieherischen Gespräch, lediglich in 22 Fällen musste eine gebührenpflichtige Verwarnung ausgesprochen werden.

„Blaue Briefe“ verschickt

Um die Wichtigkeit der verkehrssicheren Ausstattung von Fahrrädern zu untermauern und Kinder, Jugendliche sowie deren Erziehungsberechtigten weiter zu sensibilisieren, werden auch in diesem Jahr die Eltern betroffener Kinder und Jugendlicher wieder durch den Versand eines gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Stadt entworfenen „Blauen Briefs“ auf die sicherheitstechnischen Mängel hingewiesen und um deren Behebung gebeten. Auf diese Weise wurden und werden in den kommenden Tagen insgesamt 126 solcher Briefe an die jeweiligen Eltern übersandt.

Im Zuge der Maßnahmen wurde auch eine Vielzahl von Kindern festgestellt, die ihren Schulweg mit einem Tretroller zurücklegten. Da die Roller in der Regel über keinerlei Beleuchtungseinrichtungen verfügen, sind diese jedoch gerade in der dunklen Jahreszeit für andere Verkehrsteilnehmer häufig nur schwer zu erkennen.

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Die Polizei bittet die Eltern der Kinder daher, diese Gefahren mit dem Anbringen von Beleuchtungsmitteln an den Rollern oder durch geeignete Kleidung (zum Beispiel Warnwesten) zu reduzieren.

Viele ohne Helm unterwegs

Darüber hinaus fiel auf, dass viele der radfahrenden Kinder und Jugendliche keine Fahrradhelme trugen, was ein nicht unerhebliches Gesundheitsrisiko im Falle eines Sturzes darstellt. Auch hier appelliert die Polizei Schwetzingen an die Kinder und Jugendlichen sowie deren Eltern, nicht auf das Tragen des so wichtigen Sturzhelms zu verzichten.

Die Maßnahmen haben sich bewährt und werden auch im kommenden Jahr in enger Abstimmung mit dem Ordnungsamt fortgeführt, um so die Verkehrssicherheit nachhaltig zu verbessern. pol

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