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Die Grünen

Vom Klimaschutz bis zur Digitalisierung

Von 
zg
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Nicole Heger (M.) und Hans-Ludwig Schneider (r.) übergeben die Spende der Schwetzinger Grünen an Norbert Holter (l.) vom Tafelladen „Appel + Ei“. © Czechanowski

Die Bundestagskandidatin des Spargel-Wahlkreises war dieses Mal zu Gast beim monatlichen Treffen der Schwetzinger Grünen. Die Mitglieder hatten sie ja im Juni mit großer Mehrheit nominiert, nachdem der bisherige Bundestagsabgeordnete Dr. Danayl Bayaz zum baden-württembergischen Finanzminister ernannt worden war. Mia Schobert vom Vorstand der Grünen freute sich, zahlreiche Mitglieder und Gäste zu begrüßen, unter ihnen auch Staatssekretär Dr. Andre Baumann und die Mitglieder der Gemeinderatsfraktion.

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In einer sehr offenen Aussprache stellte Nicole Heger zunächst die für sie wichtigen Wahlkampfthemen vor, so etwa den Klimaschutz, Frauen, Digitalisierung, Familien- und Sozialpolitik. „Wie brauchen Klima- und Umweltschutz, damit wir unsere Welt für zukünftige Generationen lebenswert erhalten. Gerade jetzt, mit einem enormen Programm zur Wirtschaftsförderung nach der Corona-Pandemie, müssen Klimaschutzmaßnahmen besonders gefördert werden, um eine Energiewende vor Ort voranzubringen“, so Heger. Besonders wichtige Bausteine sind für sie der kommunale Klimaschutz, der Ausbau der Solarenergie und der Windkraft, vor allem aber eine Verkehrswende mit dem Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs, der den Bürgern den Umstieg auf Bus und Bahn erleichtert. Initiativen und Maßnahmen in Kommunen sind für die Bundestagskandidatin, die Stadträtin in Waghäusel ist, sehr wichtig. Ihre Kompetenzen im Bereich Digitalisierung sammelte sie durch ihre inzwischen 23-jährige Tätigkeit bei einem großem Softwareunternehmen in der Region. „Die zunehmende Bedeutung der Digitalisierung in Schule, Alltag und Arbeitswelt ist genau mein Thema“, führte Heger aus, „Wo geht die Entwicklung hin und was müssen wir tun, um niemanden in der Gesellschaft zu verlieren, wenn das Leben immer digitaler wird?“

Als Ziele ihrer Politik für Frauen und Familien nannte sie die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung, die Überwindung veralteter Rollenbilder und umfassende Betreuungsangebote durch Ganztagsschule, um Familie und Beruf vereinbaren zu können. Mit den Schwetzinger Grünen ist sich die Kandidatin einig, dass man diese Themen im Gespräch mit den Bürgern, vor allem bei Wahlständen und Begegnungen vor Ort, erläutern und vertiefen sollte.

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Bei der Übergabe einer größeren Spende, die Regina Czechanowski bei den Schwetzinger Grünen als Solidaritätsaktion für den örtlichen Tafelladen „Appel + Ei“ organisiert hatte, kam Nicole Heger mit Norbert Holter, der für die Akquise bei der Tafel verantwortlich ist, ins Gespräch. Dieser konnte sich über zwei Kofferräume voller Bio-Lebensmitteln freuen, die von Spenden der Mitglieder gekauft worden waren. Heger kennt und schätzt die Arbeit der Tafelläden aus den Gemeinden Kirrlach und Bruchsal, aber der Schwetzinger Laden hat sie beeindruckt. „Bei diesem Sortiment und der Größe des Ladens findet man wirklich alles, was man braucht. Die Arbeit der Tafeln vor Ort ist eine wichtige Unterstützung für viele Menschen, die in Not sind. Den Mitarbeitenden und ehrenamtlich Helfenden kann hierfür gar nicht genug gedankt werden“, sagte sie. Es sei die Aufgabe der Politik, Unterstützung so zu verändern, dass Familien und besonders Alleinerziehende, ältere und kranke Menschen nicht mehr auf Tafeln angewiesen seien, fordert die Grüne.

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Am Samstag, 31. Juli, ist die Grünen-Kandidatin wieder in Schwetzingen. An diesem Termin ist ein Infostand zum Thema „Belastung von Frauen in der Pandemie“ geplant.

Staatssekretär Dr. Andre Baumann wird Begleiter der Schwetzinger Grünen bei einem Baumspaziergang am Sonntag, 25. Juli, sein. Die Veranstaltung ist der Auftakt zum Themenschwerpunkt „Bäume im Stadtgebiet – Schattenspender, Luftfilter und Lebensraum“.

Im weiteren Verlauf der Versammlung informierten die Stadträtinnen Kathrin Vobis-Mink und Sabine Walter über aktuelle kommunalpolitische Themen, vor allem über die städtischen Finanzen, die Schulentwicklung und die Umsetzung der Lernmittelfreiheit an Schwetzinger Schulen. zg

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