1. Budo-Club - Virtuelle Hauptversammlung mit ernüchternder Bilanz / 2022 rückt in den Fokus

Vorfreude auf den Geburtstag

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ako
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Erstmals in der Geschichte der Schwetzinger Kampfsportler des 1. Budo-Clubs sahen sich die Verantwortlichen gezwungen, ihrer Jahreshauptversammlung einen gänzlich anderen Rahmen zu geben. Statt wie üblich ihre Mitglieder in stilvoller Umgebung zu begrüßen, blieb Corona-bedingt nichts als spartanische Selbstdarstellung – virtuell in der Geschäftsstelle. Da war keine Freude, keine Emotionalität, keine Nähe zu den Sportfreunden, nur das Starren auf die Bildschirme und Smartphones zu Hause.

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Clubchef Jürgen Pfau rückte zwangsläufig praktisch im Alleingang in den Mittelpunkt des Online-Geschehens. Um ihn herum noch einige wenige Hintergrundakteure, alle natürlich per Schnelltest salonfähig gemacht. Pfau begründete die virtuelle Jahreshauptversammlung mit der Unplanbarkeit und nicht erkennbarer Zeitschienen für alles, was den Verein in normalen Zeiten so umtreibt. Per Livechat hatten die Mitglieder jederzeit die Möglichkeit, mitzubestimmen.

Die Geehrten

45 Jahre: Anita Kloiber.

40 Jahre: Bruno Früh, Markus De Lima, Markus Thiemann.

35 Jahre: Dieter Maier, Ursula Enzmann.

30 Jahre: Alexander Pfau, Stefan Eppel, Jürgen Wudy, Petra Carrera, Rafael Carrera.

25 Jahre: Albert Konieczny.

20 Jahre: Gerhard Sofsky, Angelique Zinn.

15 Jahre: Hartmut Rembach-Engelhardt, Petra Rembach-Engelhardt, Marek Kabatnik.

10 Jahre: Fabian Thiemann, Nils Thiemann, Jörg Himmelsbach, Elisa Steger, Michael Bierhals, Tobias Bierhals, Vanessa Bierhals, Robert Verclas, Frank Brück, Alexandros Blask.

Natürlich ging er auf die sportlichen Unwägbarkeiten des letzten Jahres ein. Zigmal Training oder auch nicht zog sich wie ein roter Faden durch 2020 – Ende weiter offen. Untragbare Zustände, denen Amateursportler, egal welchen Alters, ausgesetzt sind. Nur sogenannte Großveranstaltungen finden statt, weil es da um Geld geht, viel Geld sogar. Selbst als Geisteraufführungen dank Fernsehpräsenz – alle anderen müssen halt weiter leiden.

Fest in Nordstadthalle geplant

Was dem Vorsitzenden besonders am Herzen lag, war der Dank an die vielen Getreuen, die dem Verein weiter die Treue gehalten haben, Austritte gab es praktisch keine.

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Dafür rückte das Jahr 2022 in den Mittelpunkt, weil der Budo-Club Schwetzingen, geplant ist der 23. Juli in der Nordstadthalle, just seinen 50. Geburtstag feiert. Das wird (soll) groß gefeiert werden. Zur Vorbereitung wurden sieben Expertengremien gebildet, die sich um die vielfältigen Aufgaben, die sich sicher auftürmen werden, kümmern.

Unterstützung der Stadt

Sportlich gesehen, so Pfau weiter, hat sich 2020 „leider herzlich wenig“ tun können. Er trug in kurzen Sequenzen die Berichte der einzelnen Abteilungen vor, lediglich Alexander Pfau trat für die Judosektion vor die Kamera. Gottlob hat die Stadt Schwetzingen den Budo-Club mit einem Zuschuß für die fehlenden Einnahmen aus Turnieren unter die Armen gegriffen.

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Die finanzielle Situation beleuchtete in Anschluss Kassierer Matthias Kahnert persönlich mit den entsprechenden Zahlen, die nicht ganz trostlos wirkten. Der Verlust hielt sich in Grenzen und die monitäre Gemengelage ist solide und zufriedenstellend, weil gut gewirtschaftet wurde und auch wird.

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Nach den jeweiligen Entlastungen ging Jürgen Pfau noch auf die diesmal entfallenen Ehrungen ein, die werden 2022 einfach nachgeholt.

In der Hoffnung und guter Zuversicht auf eine Besserung für alle Gebiete in der kommenden Zeit schloss er die Versammlung, die Webmaster Michael Hipp mit technischem Sachverstand bestens vorbereitet hatte. ako