Geschäftsleben - Wenn die Pfitzenmeier-Gruppe Auszubildende und duale Studenten sucht – dann lädt sie zu einem Bewerbertag nach Schwetzingen ein Wie junge Leute einen hippen Beruf testen

Von 
Jürgen Gruler
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Beim Bewerbertag bei Pfitzenmeier geht es darum, die jungen Leute kennenzulernen und einzuschätzen. © Kadria

Im Handwerk und in der Industrie klagen die Arbeitgeber längst darüber, dass sie ihre Ausbildungsstellen nicht mehr besetzen können, weil es an qualifizierten Bewerbern mangelt. Aber wie ist das eigentlich mit einem hippen Berufsbild wie dem Sport- und Fitnesskaufmann oder bei einem dualen Studiengang wie dem Fitnessökonom? Beide Ausbildungsgänge bietet die Firmengruppe Pfitzenmeier mit ihrem Hauptsitz in Schwetzingen an und hier kann man sich über mangelnden Zulauf nicht beschweren.

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Haki Kadria, der inzwischen innerhalb des Unternehmens die operative Leitung übernommen hat und in die Geschäftsleitung mit aufgerückt ist, erzählt unserer Zeitung, wie ein Bewerbertag abläuft, der bei Pfitzenmeier regelmäßig angeboten wird. „Zuerst sichten wir die eingegangen Bewerbungen. Dieses Jahr haben wir dann 58 Bewerber ausgesucht, die wir zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen haben. Von diesen wurden wiederum 22 zum Bewerbertag nach Schwetzingen eingeladen“, sagt Kadria.

Da sind dann auch die Leiter der insgesamt zehn Pfitzenmeier Premium Clubs mit vor Ort, um die Bewerber kennenzulernen und einzuschätzen. Es werden Kurse gemacht, Rollenspiele veranstaltet, die jungen Leute müssen sich vorstellen und über ihre Ziele erzählen und am Ende steht dann die Auswahl derer, die im Herbst ihre Ausbildung beginnen können. Übrigens geschieht das dann auch im Team, denn die Studioleiter haben ein gewichtiges Wort mitzureden, wenn es um ihre künftigen Mitarbeiter geht. „Dieses Jahr haben wir sieben Bewerber eingestellt, insgesamt sind bei uns derzeit 42 junge Leute in Ausbildung“, sagt Haki Kadria. Und er ist stolz darauf, dass gut 80 Prozent der fertigen Sport- und Fitnesskaufleute anschließend auch im Haus gehalten werden können. Das spricht für unser Team und übrigens haben wir im Vergleich zu anderen Berufen sehr niedrige Abbrecherquoten“, verrät er uns noch.

Eine Ursache könnte dabei sicherlich auch sein, dass man mit der IFAA die von der Industrie- und Handelskammer anerkannte Berufsschule für diesen Ausbildungszweig ja gleich mit im Haus hat. Dorthin schicken bundesweit Fitnessunternehmen ihre Azubis und Trainer zur Aus- und Weiterbildung. Das duale Studium wird zusammen mit den Hochschulen in Frankfurt und Stuttgart angeboten. Schon im Oktober lädt die Firmengruppe Pfitzenmeier zum nächsten Bewerbertag nach Schwetzingen ein, die ersten Bewerbungen sind schon eingetroffen. Dann geht es um die Besetzung der Stellen im kommenden Jahr.

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Info: Infos gibt’s unter www.pfitzenmeier.de/karriere

Chefredaktion Jürgen Gruler ist Chefredakteur der Schwetzinger Zeitung.