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Grüne - Ortsverband unterstützt Andre Baumanns Windradpläne

„Wir brauchen mehr regenerative Energie“

Von 
zg
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Der Grüne Ortsverband Schwetzingen unterstützt den Vorschlag ihres Landtagsabgeordneten Dr. Andre Baumann, die erneuerbaren Energien auch in Schwetzingen auszubauen. „Windkraft, Sonnenkraft und Geothermie können uns klimafreundlich mit bezahlbarem Strom und Wärme versorgen“, heißt es in einer Pressemitteilung von Vorstand und Fraktion.

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Und weiter schreiben die Grünen: „Erneuerbare Energien machen uns außerdem unabhängiger von Energieimporten. Wie wichtig das ist, wissen wir seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine.“ Für die Grünen bedeutet dies, dass sie Windkraftanlagen im Entenpfuhl-Gebiet, Solarparks und einem Geothermie-Projekt auf Schwetzinger Gemarkung offen gegenüberstehen.

„Wir lehnen einen Kiesabbau im Schwetzinger Entenpfuhl-Wald ab, der bis zu 42 Hektar groß werden könnte. Die Standfläche für zwei Windräder läge bei insgesamt einem Hektar. Das wäre verschmerzbar und würde nebenbei dafür sorgen, dass ein Kiesabbau dort unmöglich wird“, heißt es weiter. „Als Stadt müssen wir unsere Energiebilanz verbessern. Zwei bis drei moderne Windräder würden uns sehr helfen!“ Die Waldfläche Entenpfuhl sei im Windatlas des Landes Baden-Württemberg die größte für die Windkraft geeignete Fläche des Wahlkreises. „Die vor wenigen Tagen erfolgte Erweiterung des Wasserschutzgebiets Schwetzinger Hardt ist ein Schritt weg von einem Kiesabbau und ein Schritt hin zu einer Windkraftnutzung. Windkraftanlagen sind in Wasserschutzzonen III unproblematisch. Dagegen dringt ein Baggersee, wie er beim Kiesabbau entsteht, in den Grundwasserleiter ein“, so die Grünen in ihrer Pressemitteilung.

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Andre Baumann hatte Forstminister Peter Hauk gebeten, Staatswaldflächen im Süden von Schwetzingen bei der Windkraft-Vermarktungsoffensive auszuschreiben. „Ob sich Unternehmen um Standorte im Süden von Schwetzingen bewerben, wird man sehen. Hochleistungswindkraftanlagen für solche Standorte sind seit wenigen Jahren auf dem Markt,“ so Baumann.

Solaranlagen auf Parkplätzen

„Schwetzingen hat auch Platz für den einen oder anderen Solarpark“, sagen die Grünen: „Es gibt so viel ungenutzte versiegelte Flächen. Diese könnten entsiegelt und mit Solarmodulen versehen werden. Das wäre ein Segen für Natur und Klima.“ Auch große Parkplätze könnten für Solarenergie verwendet werden mit einem doppelten Effekt: Während Strom produziert wird, können die Autos im Schatten parken. Daneben fordern sie, Solaranlagen auch auf den Dächern der Innenstadt zu erlauben. Baumann sieht Potential für Solarparks auf den militärischen Konversionsflächen der Tompkins-Barracks oder bei ehemaligen Deponien. Seit 2013 gebe es einen Solarpark der Heidelberger Stadtwerke auf der Deponie Feilheck am Rande des Oftersheimer Golfplatzes. zg

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