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Volkshochschule - Sprachspiele im Philosophischen Café

Wittgenstein und Plato

Von 
zg
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Im Philosophischen Café „Zwei-stein“ der Volkshochschule geht’s diesmal um Sprachspiele mit Wittgenstein und Platon. In Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Diakonieverein und der Evangelischen Erwachsenenbildung Rhein-Neckar-Süd werden am Donnerstag, 21. Oktober, von 18 bis 21 Uhr im Hebelhaus interessante Fragen gestellt.

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Was meint man eigentlich, wenn man Wörter benutzt? Benennt man damit konkrete Gegenstände oder Sachverhalte? Bildet Sprache das ab, was man als Wirklichkeit versteht? Oder ist es nicht eher so, dass man mit der Sprache auch immer die Wirklichkeit gestaltet und mit jedem Sprechen neu hervorbringt?

Redekunst und Wirklichkeit

Bei Platons Dialog „Gorgias“ wird die Redekunst untersucht, wie sie auf die gesellschaftliche Wirklichkeit einwirkt. Sprechen wird hier als ein Instrument der Wahrheitssuche, ein Mittel auf der Suche nach einem gerechten und guten Leben verstanden. Die Redekunst kann aber zugleich die Massen verführen und als Werkzeug übler Demagogen dienen.

Von den noch immer modern anmutenden Überlegungen Platons geht es weiter zu Ludwig Wittgenstein. Dieser schrieb: „Dass die Welt meine Welt ist, das zeigt sich darin, dass die Grenzen der Sprache (der Sprache, die allein ich verstehe) die Grenzen meiner Welt bedeuten.“ Ist die Erkenntnis einer Wirklichkeit also abhängig von einer Sprache, die jeder nur für sich versteht? Lebt deswegen jeder in seiner privaten Sprache? Oder gibt es Hoffnung, sich mit anderen Menschen über eine objektive Außenwelt auszutauschen? zg

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Info: Anmeldung bis 20. Oktober unter Telefon 06202/2 09 50.

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