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Schwetzinger Schloss

Wolfgang Niedecken liest, spielt und singt in Schwetzingen Bob Dylan

Von 
Jürgen Gruler
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Schwetzingen. Wolfgang Niedecken – der Erfinder der Kölsch-Rock-Gruppe BAP – präsentiert gemeinsam mit dem Pianisten Mike Herting ein kurzweiliges Storyteller-Programm, bei dem sowohl Fans von Bob Dylan als auch BAP-Freunde auf ihre Kosten kommen sollen. Am Dienstag, 30. November, ist dieses literarisch-musikalisches Special rund um Dylan, Niedecken und BAP um 20 Uhr im Rokokotheater im Schwetzinger Schloss zu erleben. Und seit Freitagvormittag läuft der Vorverkauf, Fans sollten sich sputen, die Zahl der Plätze ist begrenzt.

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Um die Künstler und das Publikum bestmöglich zu schützen, findet die Veranstaltung unter 2G-Bedingungen statt, Zutritt haben also nur Geimpfte und Genesene. Nur so können auch alle Plätze belegt werden. Übrigens wäre Niedecken schon mal beinahe ins Schloss gekommen. Für den Talk im Schloss liefen die Verhandlungen auf Hochtouren, als Niedecken dann aber durch seinen Herzinfarkt alle Termine absagen musste. Deshalb hat unsere Zeitung auch diesmal gerne die Präsentation der Veranstaltung übernommen. Veranstalter ist Provinztour, die ja auch bei den Sommer-Open-Airs immer die Partner von Schlossverwaltung und Schwetzinger Zeitung sind.

Wohnzimmeratmosphäre im Rokokotheater. Da können sich die Fans von Bob Dylan und von Wolfgang Niedecken freuen. © Tina Niedecken

Es gibt sicher keinen anderen deutschen Musiker, der eine solche Nähe zu Bob Dylan hat, wie Wolfgang Niedecken. Seit Jahrzehnten prägt er mit seiner Band BAP und als Solomusiker die deutschsprachige Rockmusik und setzt sich dabei immer wieder mit dem Werk Bob Dylans auseinander: Im Jahr 2017 ist Niedecken im Auftrag des TV-Senders Arte zu einer Reise auf den Spuren von Bob Dylan aufgebrochen. Kreuz und quer durch die USA, wo er mit vielen ehemaligen Weggefährten, Fotografen, Journalisten und Musikern gesprochen hat, die kompetent über „Bob Dylan‘s Amerika“ – so der Arbeitstitel – Auskunft geben konnten.

Sein Buch handelt von dieser Reise. Er schreibt über Querverbindungen zu seiner eigenen Biographie und die Berührungspunkte mit der Geschichte seiner mittlerweile seit 45 Jahren existierenden Band BAP. Vor allen Dingen erzählt er von dem großen Einfluss, den Bob Dylan auf sein eigenes Werk als Songwriter hatte und weiterhin hat.

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Lesung aus dem Roadmovie-Buch

Aus seinem, im Plauderton geschriebenen roadmovieartigen Buch, liest Niedecken ausgewählte Passagen und spielt die in Frage kommenden Lieder dazu. Man darf gespannt sein, ob die jeweiligen Geschichten auf einen Dylan- oder einen BAP-Song rauslaufen. Manchmal wechselt er auch mitten im Song, vom Englischen ins Kölsche, weil es von vielen Liedern eigene Cover-Versionen gibt. Auch Stücke wie „Songs sinn Dräume“, inspiriert von einem Satz in Dylans Autobiografie „Chronicles“ stehen auf der Setliste: „Lieder sind wie Träume, die man wahr zu machen versucht. Sie sind wie fremde Länder, die man bereist.“

An diesem magischen Winterabend wird Wolfgang Niedecken von seinem langjährigen Freund, dem Pianisten, Arrangeur und Big- Band-Dirigenten Mike Herting begleitet.

Info: Tickets sind unter anderem im Kundenforum der Schwetzinger Zeitung erhältlich

Chefredaktion Jürgen Gruler ist Chefredakteur der Schwetzinger Zeitung.

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