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Kleine Planken - Bei der von den Linken initiierten Mahnwache für den Frieden sind nur ganz wenige Teilnehmer dabei

Zeichen der Solidarität gesetzt

Von 
Volker Widdrat
Lesedauer: 
Mahnwache gegen Kriege und für den Frieden in der Welt: Ecevit (v. l.), Elina und Elias Emre, Marion Zieger, Florian Reck und Werner Zieger. © Lenhardt

Seit über 60 Jahren wird am 1. September an die Opfer des Ersten und Zweiten Weltkriegs sowie an die schrecklichen Folgen von Krieg, Gewalt und Faschismus erinnert. An vielen Orten in Deutschland finden an diesem Antikriegstag Kundgebungen der Gewerkschaften für den Frieden und gegen den Krieg statt. In Schwetzingen hatte sich am Mittwochabend auf den Kleinen Planken nur eine kleine Mahnwache mit vier Erwachsenen eingefunden.

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„Frieden ist nicht alles, aber ohne ihn ist alles nichts“, „Die Toten mahnen uns: Stop War“ und „Free Afghanistan“ stand auf den Schildern, die auf den Stufen des Lutherhauses platziert waren. Die drei Polizeibeamten sowie Yvonn Rogowski und Matthias Jäkel vom Ordnungsamt waren eindeutig in der „Überzahl“.

Florian Reck, Kandidat für die Linken bei der vergangenen Landtagswahl, hatte die Veranstaltung kurzfristig angemeldet. Der Oftersheimer war enttäuscht, dass so wenige Teilnehmer gekommen waren. „Die Situation betrifft uns doch wieder, die Flüchtlinge aus Afghanistan müssen ja irgendwie integriert werden. Es wäre schon wichtig, wenn es wieder eine aktive Friedensbewegung geben würde“, meinte Reck. Man habe mit der Mahnwache ein Zeichen der Solidarität setzen wollen, so der Ausbilder im Einzelhandel, der gerade in jüngster Zeit oft mit Flüchtlingen über die Situation in Afghanistan gesprochen hat.

Stadtrat Werner Zieger (Die Linke) sieht im Gedenken an die Opfer zahlreicher Kriege in der ganzen Welt „ein wichtiges Thema, das aber zurzeit leider nicht mehr so aktuell scheint“. Das ändere aber nichts an der Aufforderung, sich für eine friedlichere Weltpolitik einzusetzen.

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Der Bundestagskandidat der Linken für den Wahlkreis Rhein-Neckar, Ecevit Emre, kam mit Tochter Elina und Sohn Elias zu den mahnenden Kerzen. Er sorge sich um den Zustand einer immer mehr kriegerischen Welt. Es sei wichtig, für eine friedliche Welt auf die Straße zu gehen. Der Aufruf sei kurzfristig aufgrund der aktuellen Ereignisse in Afghanistan erfolgt, meinte Reck. Beim nächsten Mal wolle man verschiedene Friedensinitiativen mit einbinden.

Freier Autor Volker Widdrat ist freier Mitarbeiter.

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