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Aufbruch 2016

Zimmermann bezeichnet FDP als feige und hasenfüßig

Kritik an Ernennung von Ferda Ataman

Von 
zg
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Die Reaktion der FDP auf den Vorschlag der Bundesregierung, die Autorin und Aktivistin Ferda Ataman zur „Unabhängigen Bundesbeauftragten für Antidiskriminierung“ zu machen, kritisierte der Pressereferent der Initiative Aufbruch 2016 Dr. Gunter Zimmermann in einer Sprecherratssitzung als „feige und hasenfüßig“.

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Zimmermann führte aus, dass die Journalistin Ataman 2008 zu den Gründungsmitgliedern des Vereins „Neue Deutsche Medienmacher“ gehörte und 2018 Vorsitzende dieser von Angela Merkel großzügig mit Fördermitteln versorgten Vereinigung geworden sei. 2020 habe sie in der Zeit der Pandemie ohne den geringsten Beleg behauptet, dass Deutsche wohl bevorzugt behandelt werden würden, wenn wegen Corona Beatmungsgeräte in Kliniken nicht ausreichend zur Verfügung stünden. Unter diesem Gesichtspunkt sei es auch stimmig, dass sie die Bezeichnung „Kartoffeln“ für Deutsche als „nicht diskriminierend“ eingestuft habe. Umgekehrt lehne sie Begriffe wie „Ehrenmord“, „politischer Islam“ oder „Integration“ als rassistisch ab und verharmlose die Clan-Kriminalität in unverantwortlicher Weise. Während sie auf der einen Seite eine 30-prozentige Migrantenquote in den Medien und für den Öffentlichen Dienst fordere, rate sie andererseits davon ab, Islamismuskritiker wie Ahmad Mansour, Nesla Kelek, Seyran Ates oder Hamed Abdel-Samad zu Gesprächen einzuladen.

Autor Ahmad Mansour werfe Ataman vor, ihr gehe es nicht um den Abbau von Rassismus oder Diskriminierung, sondern um die Förderung rassistischen Denkens. Ihr Weltbild sei abstrus, da für sie von Nichtweißen ausgehender Rassismus nicht existiere. Sie glaube an unveränderlich homogene Opfer- und Tätergruppen, so dass für sie alle Deutschen für alle Zeiten Unterdrücker und Rassisten seien. Dabei blende sie aus, dass die Realität auf vielen Schulhöfen Berlins und anderer deutscher Großstädte völlig anders aussehe. Dort würden Kinder deutscher Eltern wegen ihrer Herkunft als „Scheiß-Kartoffel“ beschimpft oder auf andere Weise gedemütigt, was Ataman wohl billige.

Islamkritik ist für sie immer rechts

Mansour stelle fest, dass aufgrund der beschriebenen Züge das Weltbild der Aktivistin „biologistische“ Merkmale aufweise, was wohl als höfliche Umschreibung für „Rassismus“ zu verstehen sei. Jegliche kritische Sicht auf den Islam, so der Psychologe, diffamiere sie als „rechts“, ohne sich damit in irgendeinem Sinn argumentativ auseinanderzusetzen. Sie erkenne nicht, dass es kein Ziel der Antidiskriminierung sein könne, Deutsche ab- und Migranten aufzuwerten. Für ein gelingendes Zusammenleben sei dagegen eine Beurteilung nach gleichem Maß und nicht nach rassistischen doppelten Maßstäben notwendig.

Es bleibe, so Pressereferent Zimmermann, unverständlich, dass die grüne Bundesfamilienministerin Lisa Paus die Journalistin für die Position durchgesetzt habe. Die frühere Generalsekretärin der FDP und jetzige Bundestagsabgeordnete Lisa Teuteberg habe zu Recht angekündigt, Ataman nicht zu wählen.

„Wohin es führt, wenn wegen politischer Rücksichtnahme die klaren liberalen Stellungnahmen gegen jede Art von Rassismus aufgegeben und zur Verfügungsmasse deklariert werden, kann sich jeder selbst ausrechnen“, konstatierte der Pressereferent laut Pressemitteilung zum Abschluss des Treffens noch. zg

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