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Lebenshilfe - Ehemaliger Bundesligaspieler Heinz Wilhelmi versteigert Fußballtrikots und spendet Erlös

12 300 Euro werden an zwei Einrichtungen verteilt

Von 
zg
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Heinz Wilhelmi (Mitte) übergibt der Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt die Hälfte der Einnahmen aus einer Trikotversteigerung. Die andere Hälfte erhält die Schwesterorganisation in Ahrweiler. © Lebenshilfe

Speyer/Schifferstadt. Heinz Wilhelmi, ehemaliger Fußballspieler des 1. FC Kaiserslautern und darüber hinaus Bruder eines Betreuten der Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt, hat anlässlich des Hochwassers im Juli dieses Jahres eine sehr erfolgreiche Spendenaktion zugunsten der Einrichtung ins Leben gerufen und übergab nun 12 300 Euro.

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„Im Juli erreichten uns die erschütternden Bilder aus den Katastrophengebieten von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, die stark von der Flut getroffen worden waren. Darunter auch die Lebenshilfe in Ahrweiler, bei der zwölf Menschen mit Behinderung in der Flut ihr Leben verloren hatten“, schreiben die Verantwortlichen in einer Pressemitteilung anlässlich der Spendenübergabe. „Nach wie vor sind die Menschen dort auf finanzielle Unterstützung angewiesen.“

Heinz Wilhelmi, seinerseits eng mit der Lebenshilfe verbunden, da sein Bruder in der Wohnstätte Schifferstadt betreut wird, entschied spontan und ohne Umschweife, dass man dort helfen muss, und begann, seine Trikotsammlung zu versteigern.

Autogramme unter dem Hammer

In Summe versteigerte der ehemalige Bundesligaspieler acht Trikots, darunter auch zwei Nationaltrikots und sechs Bundesligatrikots vorwiegend aus den Siebziger- und Achtzigerjahren, alle mit Originalunterschriften der Spieler, Mannschaften, Trainer und Verantwortlichen. Die Frist für die Gebote endete am 30. September. Die Aktion fand deutschlandweit Aufmerksamkeit und entsprechend kommen die Ersteigerer aus ganz verschiedenen Regionen. Ein Trikot von Eintracht Frankfurt bleibt in Frankfurt, ein Trikot von 1860 München ging hingegen nach Neuburg an der Donau und ein Spieltrikot des 1. FC Kaiserslautern hat ebenso wie ein Gladbach-Trikot nun eine neue Heimat in Ludwigshafen. Wilhelmi versteigerte zudem ein Fortuna-Düsseldorf-Trikot und ein Trikot des 1. FC Köln direkt in die beiden Städte der Vereine und zwei DFB-Trikots in Weiß und in Grün nach München.

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Zwischenzeitlich sind die Spenden geflossen, die Trikots übergeben und Heinz Wilhelmi hat zur Freude aller vermeldet, dass eine Spendensumme von insgesamt 12 300 Euro zusammengekommen sei. Er entschied, den Betrag zu teilen. Die Spendensumme geht nun entsprechend jeweils hälftig an die Lebenshilfe Ahrweiler im Katastrophengebiet und an die Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt. zg

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