AdUnit Billboard

3G und Maskenpflicht: Speyer erlässt Allgemeinverfügung für Weihnachts- und Neujahrsmarkt

Von 
Michael Ströbel
Lesedauer: 
Im markierten Bereich gilt die neue Allgemeinverfügung ab kommendem Montag für die Dauer des Weihnachts- und Neujahrsmarktes. © Stadt Speyer

Speyer. Zum bevorstehenden Start des Weihnachts- und Neujahrsmarktes hat die Stadt Speyer eine neue Allgemeinverfügung erlassen. Das teilte die Verwaltung am Freitag mit. Sie umfasst eine Maskenpflicht und Abstandsgebot in der Fußgängerzone sowie 3G-Regeln.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Wie die Stadt schreibt, bildet die Allgemeinverfügung basierend auf der 27. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz vom 4. November 2021 nun die Rechtsgrundlage für die Durchführung des Marktes. Sie tritt mit der Eröffnung des Weihnachtsmarktes am Montag, 22. November 2021 in Kraft und gilt bis zum Ablauf des 9. Januar 2022.

„Durch die Regelungen, die wir mit der Allgemeinverfügung erlassen, begegnen wir der besorgniserregenden Infektionslage“, erläutert Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler. „Zugleich möchten wir einen Weihnachtsmarkt ermöglichen, der im Einklang mit den erforderlichen Schutzmaßnahmen steht und den Besucherinnen und Besuchern größtmögliche Sicherheit bietet“.

Gemäß der Allgemeinverfügung besteht für die Zeit des Weihnachts- und Neujahrsmarktes täglich zwischen 11 und 20 Uhr die Verpflichtung, in der Fußgängerzone überall dort eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen verschiedener Hausstände nicht eingehalten werden kann. Die Maskenpflicht sowie das Abstandsgebot gelten auch in sämtlichen zum Weihnachtsmarkt gehörenden allseitig geschlossenen Buden oder sonstigen an mindestens drei Seiten geschlossenen Räumen des Weihnachtsmarktes.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Zudem besteht im Bereich der Schlittschuhbahn sowie an den Verzehr- und Verweilplätzen die 3G-Regel. Diese wird in einem ersten Schritt von den Schaustellerbetrieben beim Verkauf von Speisen oder Getränken und im zweiten Schritt stichprobenartig durch den Kommunalen Vollzugsdienst kontrolliert. Möchten sich die Besucher im Bereich der Stände aufhalten und dort essen und trinken, ist laut Stadtverwaltung der entsprechende Nachweis erforderlich, wobei Schnelltests nicht älter als 24 Stunden und PCR-Tests nicht älter als 48 Stunden sein dürfen. Selbsttests werden nicht anerkannt. Kinder bis einschließlich elf Jahre sowie Schüler unter18 Jahre, die im Rahmen ihres Schulbesuches regelmäßigen Testungen unterliegen, sind von der Testpflicht befreit. Schüler sollten einen gültigen Schülerausweis o.Ä. bereithalten.

Der Kauf von Speisen „to go“ ist ohne Impf-, Genesenen- oder Testnachweis möglich.

In zum Weihnachtsmarkt gehörenden Buden und Räumen dürfen nur dann Bewirtungsleistungen erbracht sowie Essen und Getränkeverzehrt werden, wenn diese mindestens zu einer Seite hin komplett geöffnet sind.

Verstöße der Weihnachtsmarktbesucher gegen die oben genannten Regelungen werden mit einem Bußgeld in Höhe von 50 Euro geahndet.

AdUnit Mobile_Pos4
AdUnit Content_3

Die Stadt behält sich vor, bei Verschärfung der Infektionslage gegebenenfalls weitere Maßnahmen mit den Schaustellerbetrieben abzustimmen und umzusetzen.

Mehr zum Thema

Link

Alle Meldungen im Newsticker Schwetzinger Zeitung

Mehr erfahren

Redaktion Online-Koordinator und Multimedia-Redakteur mit großer Begeisterung für tolle Texte, schöne Bilder, spannende Videos und alles Digitale.

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1