Corona-Pandemie - Niedriger Inzidenzwert erlaubt erste Lockerung Ausgangssperre ist weg

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zg
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Speyer. Wie bereits angekündigt verzichtet die Stadt Speyer jetzt auf eine Ausgangsbeschränkung in den Nachtstunden. Gestern erschien die neue Allgemeinverfügung, die ab Montag, 1. Februar, gilt – zunächst bis einschließlich 14. Februar.

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Darin wird die Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr ebenso aufgehoben, wie die Schließung von Sportstätten für den Profi- und Spitzensport. „Die Inzidenz in Speyer liegt seit zwei Wochen unter 100, womit ein Teilziel erreicht wurde, nämlich über einen längeren Zeitraum die Infektionszahlen stabil auf einem niedrigeren Niveau zu halten“, erläutert Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler den Beschluss. „An dieser Stelle gilt mein großes Lob den Speyerern, die sich fast ausnahmslos an die nächtlichen Beschränkungen gehalten und somit dazu beigetragen haben, das Infektionsgeschehen einzudämmen.“

Nun gelte es, weiterhin verantwortungsbewusst zu handeln und Sozialkontakte gering zu halten – egal zu welcher Uhrzeit. Denn nach aktuellem Kenntnisstand infizierten sich nach wie vor zu viele Menschen im privaten wie im beruflichen Umfeld und trügen so das Virus weiter, meint die OB. Bei allen Maßnahmen müsse aber immer auch die Verhältnismäßigkeit im Blick behalten werden, weshalb die Allgemeinverfügung vom 8. Januar auch nicht verlängert, sondern eine neue erlassen werde.

Laut Sozialministerium spiele die Erreichung der Inzidenz von 50 eine maßgebliche Rolle für die Lockerung von Maßnahmen. Ab 3. Februar mache bereits ein Inzidenzwert von über 100 daher die Abstimmung über die Landesverordnung hinausgehende zusätzliche Schutzmaßnahmen erforderlich. „Unser Weg, die Allgemeinverfügung inklusive Ausgangsperre bis Ende Januar beizubehalten, obwohl wir schon unter 200 waren, wird damit bestätigt“, so die Stadtchefin.

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Das Tragen einer Maske in bestimmten Bereichen öffentlicher Straßen und Plätze bleibe bestehen. In Bezug auf die Regelungen in den Senioren- und Pflegeheimen werden ebenfalls keine Lockerungen erfolgen. „Der Sinn wird uns auch von den Einrichtungen gespiegelt“, sagt Bürgermeisterin Monika Kabs. zg