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Improvisationspreis - Zwei Projekte des Bistums nominiert

Ausgezeichnete Seelsorge

Von 
zg
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Speyer. In Bochum dreht sich ab diesem Montag, 11. Oktober, und bis einschließlich Mittwoch, 13. Oktober, alles um das Thema innovativer und zukunftsweisender Pastoral: Der zap:kongress zum Thema „Wie evaluiert man pastorale Qualität?“ findet an der Ruhr-Universität statt. Die Pastoral ist der Bereich der Seelsorge in der römisch-katholischen Kirche. Die Bezeichnung wird auch als Synonym für Seelsorge verwendet.

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Mit der Auszeichnung möchte die zap:stiftung innovative Pastoral auszeichnen. Zu den nominierten Projekten gehören auch zwei aus dem Bistum Speyer: die Netzgemeinde da_zwischen und der Visionsprozess Segensorte.

Wer bringt Kirche voran?

Wer kann Pastoral so, dass andere es nachmachen? Wer ist heute schon Kirche von morgen? Im Mai hatte das Zentrum für angewandte Pastoralforschung an der Ruhr-Universität Bochum dazu aufgerufen, Projekte, Personen, Firmen oder Initiativen zu empfehlen, die für den zap:innovationspreis in Frage kommen. Über 30 Empfehlungen erreichten das zap seitdem. „Wir sind sehr glücklich über das Engagement der Menschen, uns zu helfen, innovative Pastoral auszuzeichnen“, erklärt Professor Dr. Matthias Sellmann, zap-Leiter und Präsident der gleichnamigen zap:stiftung. „Wir möchten uns herzlich für diesen Einsatz bedanken!“ Die Stiftung gehört zum Komplex des „Zentrums für angewandte Pastoralforschung“. Als Förderstiftung unterstützt sie Forschung und Praxis innovativer Kirchenentwicklung, vor allem im deutschsprachigen Raum. Die Stiftung verleiht den Preis in unregelmäßigen Abständen, zuletzt war das im Jahr 2017.

Anhand von elf Kriterien bewertete die Jury die eingereichten Projekte. Dazu gehörten unter anderem das „Kriterium der pastoralen Relevanz“, das „Kriterium der spirituellen Freiheit des Individuums“ oder das „Kriterium der politischen Öffentlichkeit“. Mit Innovation kennen sich die Mitglieder der Jury gut aus. Dazu zählen Professor Frank Piller, die Kommunikations-Designerin Eva Jung und der Berater Johannes von Schmettow. Alle drei sind Mitglieder des Kuratoriums der Stiftung.

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Dieses Trio hat neun Nominierte gekürt: Kinderbauernhof am Brennlesberg, da_zwischen, Liebe gewinnt, Visionsprozess Segensorte, Campussegen, Kirche im Mentoring – Frauen steigen auf, Vision von Hoffnung, St. Maria als … sowie relilab.

Wer schließlich der Sieger sein wird? Das erfahren Interessierte an diesem Montag, 11. Oktober. Die Preisverleihung wird online live übertragen. Die Gewinner erhalten einen außergewöhnlichen „Eckstein“ aus Beton. Zubekommen die Gewinner und Nominierten das Recht, die Logos des Wettbewerbes in ihrer Social-Media-Kommunikation und in Außenwerbung zu verwenden. zg

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