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Naturschutz - Die Bieneninitiative hat den ersten Wildbienenpfad der Stadt im Hummelgarten eingeweiht

Blick in einen emsigen Mikrokosmos

Von 
zg
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Nachhaltigkeitsmanagerin Sandra Gehrlein (l.) und Umweltdezernentin Irmgard Münch-Weinmann freuen sich ebenfalls über das neue Angebot. © Groß

Speyer. Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler hat im Hummelgarten bei strahlendem Sonnenschein den ersten Wildbienenlehrpfad der Stadt eingeweiht. Die Eröffnung des Infopfades, der wie der Hummelgarten ein Projekt der Bieneninitiative Speyer ist, wurde unter anderem durch Vorträge sowie musikalische Darbietungen der Saxofonistin Julia Zinn begleitet.

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„Es ist schön zu sehen, dass der Hummelgarten in den Jahren seit seiner Entstehung tatsächlich wie auch im übertragenen Sinne Früchte trägt“, freute sich die Verwaltungschefin, die zur Einweihung im Jahr 2019 selbst den ersten Apfelbaum gesetzt hatte. „Biodiversität hat für unsere Zukunft in vielerlei Hinsicht eine zentrale Bedeutung. Mit dem Hummelgarten und dem neuen Lehrpfad zu Wildbienen soll ein Bewusstsein für den essenziellen Erhalt biologischer Vielfalt geschaffen werden“, so die Stadtchefin und verweist auf die Relevanz naturnaher Gärten und Flächen für Speyer.

Vielfalt für Insekten

„Der Hummelgarten mit dem neuen Informationspfad und der natürlichen Vielfalt für Insekten kann Schulklassen, aber auch allen interessierten Bürgern als gutes Beispiel dienen und Bewusstsein“, lobte dabei Umweltdezernentin Irmgard Münch-Weinmann die Arbeit der Bieneninitiative.

„Der in der Butenschönstraße 8 befindliche Wildbienenpfad stärkt die Funktion des Hummelgartens als Lernort“, schreibt die Stadtverwaltung. Sechs Info-Tafeln widmen sich dem Thema Wildbienen. Eindrückliche Illustrationen und Texte erläutern dem Betrachter, warum Wildbienen so bedeutsam sind, wie sie leben, was sie gefährdet und was man als Mensch für sie tun kann. Als Quelle für die Informationen über Wildbienen diente das Werk „Die Wildbienen Deutschlands“ von Paul Westrich.

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Die Umsetzung der Idee Wildbienengarten als Schau-, Lern- und Begegnungsort begann bereits im Jahr 2018 mit einer Firmenspende von Mann+Hummel. 2019 wurde das Projekt durch den Serviceclub Lions Palatina ebenfalls mit einer Spende unterstützt und schließlich durch die Förderung der Stiftung für Erneuerbare Energien und Umwelt der Stadtwerke Speyer letztendlich ermöglicht.

Stellvertretend für die Bieneninitiative dankte Doris Hoffmann allen Spendern und sprach sich dafür aus, dass Stadtnatur auch in Gestalt „wilder Flächen“ erhalten werden muss. zg

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