AdUnit Billboard
Weihnachtsmarkt - Konzeptionelle Änderungen sollen Durchführung trotz hoher Corona-Infektionszahlen ermöglichen / Soft-Opening statt zentraler offizieller Eröffnung

Buden ziehen sich vom Dom bis zum Altpörtel

Von 
zg
Lesedauer: 
Noch warten der Nikolaus, das Rentier und der Schlitten auf den Einsatz beim Speyerer Weihnachtsmarkt. Angekommen sind sie Montagabend jedenfalls schon. © Gruler

Speyer. Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler, Marktmeisterin Heidi Jester und Veranstaltungskoordinator Christian Kölsch haben das Programm des Weihnachts- und Neujahrsmarkts vorgestellt. Dieser öffnet am Montag, 22. November, erstmals seine Tore. Anders als in den Vorjahren wird es an diesem Tag ein sogenanntes Soft-Opening geben – die zentrale, offizielle Eröffnung kann pandemiebedingt nicht stattfinden.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Vom Dom bis zum Altpörtel werden 19 Verkaufs-, 22 Verzehrstände sowie zwei Kinderkarussells, eine Kindereisenbahn und die Schlittschuhbahn aufgestellt. Die Verzehrstände werden zwischen Dom und Alter Münze sowie am Altpörtel aufgebaut, die Verkaufsstände entlang der Maximilianstraße.

Abwägung in schwieriger Phase

„Wir befinden uns aktuell in einer schwierigen Phase, in der wir abwägen müssen, was wir angesichts steigender Infektionszahlen vertreten können und was nicht“, unterstreicht Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler. „In der aktuellen Situation ist es nicht sinnvoll, einen Weihnachtsmarkt, wie vom Land Rheinland-Pfalz vor wenigen Wochen angekündigt, ganz ohne Corona-Schutzmaßnahmen durchzuführen. Die Stadt Speyer wird daher eine Allgemeinverfügung entwerfen und diese mit dem Land abstimmen, um gewisse Schutzmaßnahmen zu erlassen, die für alle eine sicherere Durchführung des Marktes ermöglicht.“

Maskenpflicht dort, wo es eng wird

Konkret soll überall dort, wo der Abstand von 1,5 Metern zu anderen, fremden Personen nicht eingehalten werden kann, die Pflicht gelten, eine medizinische Maske zu tragen, insbesondere also in Wartesituationen vor Verkaufs- oder Verzehrständen sowie, wegen der räumlichen Enge, generell im Bereich des Kunsthandwerkermarkts im Rathausinnenhof und im Kulturhof Flachsgasse.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Im Bereich der Verzehr- und Verweilplätze soll außerdem die 3G-Regel angewandt werden, die in einem ersten Schritt von den Schaustellerbetrieben beim Verkauf von Speisen oder Getränken und im zweiten Schritt stichprobenartig durch den Kommunalen Vollzugsdienst kontrolliert wird. Der Kauf von Speisen „to go“ wird demnach auch ohne Impf-, Genesenen- oder Testnachweis möglich sein.

Möchten sich die Besucher im Bereich der Stände aufhalten und dort essen und trinken, ist der entsprechende Nachweis erforderlich. Auch für die Schlittschuhbahn gilt die 3G-Regel – allerdings nur für Personen ab zwölf Jahren. Kinder bis einschließlich elf Jahren sind von der Testpflicht befreit.

Sperrstunde vorverlegt

Weiterhin wird die Sperrstunde vorverlegt und der Weihnachtsmarkt wird zunächst an allen Wochentagen nur bis 20 Uhr statt wie bisher bis 21 oder sogar 22 Uhr geöffnet sein. Sollte sich die Infektionslage weiter verschärfen, werden gegebenenfalls weitere Maßnahmen mit den Schaustellerbetrieben abgestimmt und umgesetzt.

Sobald das Einvernehmen mit dem Land Rheinland-Pfalz hergestellt ist, wird die Stadt Speyer nochmals gesondert über das Inkrafttreten der Allgemeinverfügung informieren.

AdUnit Mobile_Pos4
AdUnit Content_3

Das beliebte Feuerwerksspektakel „Altpörtel in Flammen“ kann in diesem Jahr pandemiebedingt nicht stattfinden. Auch die Kinderbackstube und der Weihnachtsmarkt der Partnerstädte werden in diesem Jahr nicht Teil des Programms sein, teilt die Stadtverwaltung mit. zg

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1