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Demonstration - Initiative tritt „Spaziergängern“ entgegen

Bündnis für Solidarität

Initiative tritt „Spaziergängern“ entgegen

Von 
zg
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Speyer. Die Corona-Pandemie hat die Welt seit fast zwei Jahren fest im Griff. Bis heute sind allein in Deutschland über 100 000 Menschen an oder mit dem Virus verstorben und täglich werden es mehr. In der Pandemie zeigen sich die dramatischen Folgen des Abbaus des Sozialstaats“, heißt es in einer Pressemitteilung einer Initiative von Ärzten, bürgerlichen Parteien, dem DGB und der Antifa, die für den Montag, 17. Januar, um 18 Uhr auf dem Domplatz zu einer angemeldeten und genehmigten Kundgebung einladen.

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In der Erklärung heißt es: „Während die Menschen, die täglich gegen die Pandemie ankämpfen, dringend Unterstützung und Solidarität benötigen, gehen in mehreren Städten Verschwörungsideologen, Corona-Leugner und Impfgegner gemeinsam mit Rechtsradikalen auf die Straße, oftmals ohne Masken und Abstände. Sie verweigern nicht nur diese Solidarität, sondern missachten bewusst die Hygienevorschriften und rufen aktiv zu Rücksichtslosigkeit und Gewalt auf.“

Das Bündnis schreibt auch: „Unter den Spaziergängen befinden sich die Nazis meistens in der Minderheit, trotzdem sind sie nicht harmlos. Rechtsradikale treten heute nicht mehr in Springerstiefeln und Uniform auf, sondern in Zivil. Über die Chats versuchen die Veranstalter dafür zu sorgen, dass sich gewaltbereite Rechte an den Spaziergang-Knigge von ‚Frieden und Freiheit’ halten. Mobilisiert wird über die Kanäle der ‚Freien Sachsen’ oder der ‚Freien Pfälzer’. Dort sind Nazis, Reichsbürger und rechte Gewaltanhänger Schrittmacher der Bewegung“, so die Presseerklärung weiter.

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Desinformation entlarven

Die Atmosphäre von Verschwörungstheorien und Desinformation über die Corona-Gefahren ist ein ideales Agitationsfeld, das hat die Rechte erkannt. Radikale Teile der in Parlamenten vertretenen AfD sind ebenfalls stets zugegen. Von den sogenannten „Spaziergängen“ gehen neben gesundheitlichen Gefahren auch Gefahren der Ansteckung durch rechtsradikale Propaganda aus“, heißt es in der Mitteilung. Man wolle deshalb aufstehen gegen Corona-Lügen und rechtsradikale Spaziergänge. Mit Beiträgen von Ärzten, Betroffenen, Gewerkschaftern soll das gelingen: Unterstützer sind DGB, SPD, CDU, Grüne, Linke das Bündnis für Demokratie und Zivilcourage, Omas gegen Rechts, Antifa, Fridays for Future, Die Partei, Eckpunkt und die Organisation Aufstehen gegen Rassismus. 

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