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Bistum - Die katholischen Christen in Norwegen erhalten Unterstützung von Praktikanten aus der Pfalz / Speyer ist erstmals dabei

Christ sein – hoch im Norden

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Gabriele Heinz vom Bonifatiuswerk (l.) und Weihbischof Otto Georgens (r.) verabschieden vor dem Speyerer Dom Jonas Hoffmann, der in die norwegische Stadt Bergen geht und dort in der katholischen Gemeinde hilft. © Bischöfliche Pressestelle

Speyer. Erstmals nimmt ein Praktikant aus dem Bistum Speyer am „Praktikum im Norden“ teil. Der 19 Jahre alte Jonas Hoffmann aus Herxheim ist nach Norwegen gereist. Dort unterstützt der junge Südpfälzer für das Bonifatiuswerk elf Monate lang die Gemeindearbeit in der Diaspora.

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Als Diaspora wird die Situation der katholischen Christen als extreme Minderheit bezeichnet, denn in Norwegen sind maximal drei Prozent der Bevölkerung katholisch. „Da heißt es, die Herausforderung anzunehmen, den eigenen Glauben zu leben und vor allem die neugierigen Fragen der Mitmenschen zu beantworten“, kommentiert Weihbischof Otto Georgens, der als Diözesanvorsitzender dem Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken in der Diözese Speyer vorsteht.

Die Aufgaben von Jonas Hoffmann werden vielfältig sein. Er wird vor Ort beispielsweise im Deutschunterricht assistieren, die Digitalisierung bei der Archivarbeit der Gemeinden unterstützen, bei der Organisation des Gemeindelebens mit anpacken, aber auch medial von seinen Erlebnissen berichten.

Nach seinem Abitur im März dieses Jahres war es Jonas Hoffmann wichtig, vor einer Ausbildung oder einem Studium noch einige Erfahrungen zu sammeln: „Der Perspektivwechsel durch den Aufenthalt in Norwegen wird sicherlich lehrreich sein. Ich bin drauf gespannt, wie das Glaubensleben in der Pfarrei St. Paul in Bergen aussehen wird.“

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Zur Vorbereitung vernetzte sich Hoffmann bereits mit zwei weiteren Praktikanten aus den Bistümern Münster und Erfurt, die ebenfalls am Praktikum im Norden teilnehmen. Auch lernte er Pater Lukas kennen, der für die Betreuung in Norwegen verantwortlich ist. „Ein paar Brocken Norwegisch beherrsche ich schon und zusätzlicher Sprachunterricht gehört zum Praktikumsinhalt“, sagt Hoffmann.

Katholiken sind eine Minderheit

Das Bonifatiuswerk habe bisher keine Fragen offengelassen und auch der Kontakt mit dem Stammsitz in Paderborn sei ausgesprochen freundlich verlaufen. Nach der Onlinebewerbung für das Praktikum folgte ein Bewerbungsgespräch. „Dabei wäre es fast knapp geworden, da exakt zur gleichen Zeit auch die mündliche Abiturprüfung anstand“, berichtet der Herxheimer. „Dank der Flexibilität seitens des Werkes ist dann aber alles gut gegangen.“

Das Bonifatiuswerk hat es sich zum Kernanliegen gemacht, katholischen Christen zu unterstützen, die in einer Minderheitensituation leben. Am bekanntesten dürfte der „Boni-Bus“ sein. Hier wird der Kauf von Fahrzeugen gefördert, die in der Gemeindearbeit nutzbringend zum Einsatz kommen. Doch auch Bauhilfen, die Förderung innovativer Projekte sowie Praktika gehören eben zum Portfolio.

Gabriele Heinz, die stellvertretende Diözesanvorsitzende des Bonifatiuswerkes sagt: „Das Werk entwickelt sich beständig weiter und das Praktikum ist die ideale Chance das europäische Ausland näher kennenzulernen.“ Die diözesane Praktikumspremiere werden Gabriele Heinz und Weihbischof Otto Georgens aufmerksam verfolgen. „Ich wünsche Jonas Hoffmann eine bereichernde Erfahrung“, meint Otto Georgens bei der persönlichen Verabschiedung von Hoffmann in Speyer. is

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Info: Mehr übers Praktikum unter www.praktikum-im-norden.de. Infos zum Bonifatiuswerk auf www.bonifatiuswerk.de

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