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Sankt Vincentius Krankenhaus - Seit Öffnung mehr als 14 000 PCR-Testungen durchgeführt

Corona-Testzentrum im „Stift“ geschlossen

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zg/ab
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Zuletzt hatte das Krankenhaus die Tests ohne Landeszuschuss finanziert.

Speyer. Im November 2020 hatte das Land Rheinland Pfalz das Sankt Vincentius Krankenhaus Speyer beauftragt, das Corona-Testzentrum in Speyer aufzubauen. Zum 30. April hat es nun nach mehr als 14 000 Tests geschlossen. Grund: Die Nachfrage sank in den vergangenen Wochen immer mehr, heißt es in einer Pressemitteilung der Klinik.

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Die Schließung des Testzentrums, das seit 1. Juli 2021 im ehemaligen Stiftungskrankenhaus untergebracht war, erfolgte in Absprache mit der Stadt Speyer und dem Land Rheinland-Pfalz in dessen Auftrag das Krankenhaus die Einrichtung mit eigenem Personal (bis zu sechs Personen täglich an fünf Tagen die Woche) betrieben hat. Auch die Kassenärztliche Vereinigung ist informiert.

Nicht nur der tägliche Einsatz vor Ort, auch zahlreiche organisatorische Maßnahmen waren für die Betreibung des Testzentrums vonnöten. So sei auch der Aufwand nach einer Testung enorm gewesen, berichtet Dr. Cornelia Leszinski, Ärztliche Direktorin des Sankt Vincentius Krankenhauses und Verantwortliche für das Testzentrum: „Wir hatten seit Beginn der Pandemie den Anspruch, die Menschen mit ihren Ängsten und später auch mit ihrer Diagnose nicht alleine zu lassen. Doch die Anfragen nach Testungen wurden in den letzten Wochen immer weniger.“

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Das Testzentrum hatte bereits Anfang November 2020 in Zusammenarbeit mit der Stadt und dem DRK Kreisverband Speyer in der Halle 101 seinen Betrieb aufgenommen. Während es in der Hochphase der Pandemie Anfang 2021 fast 500 Testungen pro Woche waren, lag die Zahl zuletzt bei nur noch zehn bis 20 Testungen am Tag – an drei Tagen die Woche. Den Grund dafür sieht die Medizinerin in den veränderten gesetzlichen Vorgaben zu Testpflicht und Quarantäne.

Über 5600 Corona-Infektionen sind in den letzten zweieinhalb Jahren der Pandemie im Testzentrum diagnostiziert worden. Somit sei das Testzentrum als ein wichtiger Baustein im Kampf gegen das Virus in Speyer etabliert gewesen. Neben dem hohen personellen Bedarf sei es aber auch ein finanzieller Einsatz für das Krankenhaus gewesen, so Verwaltungsdirektorin Anne-Kathrin Schmalz. Obwohl die Räume in der Spitalgasse kostenlos von der Stadt zur Verfügung gestellt wurden, habe man monatlich eine fünfstellige Summe in das Projekt investiert.

Man sei sich der Verantwortung für die Bürgerinnen und Bürger aus Speyer und dem Rheinpfalz-Kreis stets bewusst gewesen, so Schmalz. Deshalb habe man das Testzentrum auch dann noch weitergeführt, als das Land seine finanziellen Zuschüsse im Juli 2021 eingestellt habe.

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Die Verwaltungsdirektorin bedanke sich bei den Verantwortlichen der Stadt Speyer für die gute Zusammenarbeit sowie bei den Mitarbeitenden des Testzentrums für die herausragenden Leistungen der vergangenen Jahre. „Sie alle haben einen wichtigen Beitrag geleistet, im Kampf gegen die Pandemie – darauf sind wir wirklich sehr stolz.“ zg/ab

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