Erdarbeiten - Wasserverbindung an der Insel zwischen Binsfeldsee und Kuhuntersee ausgebaggert

Damit Rettungsaktionen nicht im Sande verlaufen

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zg
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Ein Spezialbagger vertieft die Rinne auf zwei bis 2,5 Meter Tiefe, damit das Rettungsteam der DLRG per Boot problemlos vom Binsfeldsee in den Kuhuntersee gelangt. © Stadt

Speyer. Die Wasserverbindung an der Insel zwischen Binsfeldsee und Kuhuntersee ist in den letzten Jahren derart stark verlandet, dass das Rettungsteam der DLRG an die Stadt herangetreten ist. Die Retter hatten die Sorge, nicht mehr von ihrer Station am Binsfeldsee in den Kuhuntersee zu gelangen, ohne mit ihrem Boot an dem Nadelöhr auf Grund zu laufen.

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Damit die Rettungsaktionen des DLRG nicht buchstäblich im Sande verlaufen, wurde die Verbindung nun vor Beginn der Badesaison durch die Stadtverwaltung vertieft. Ein Spezialbagger hat die Rinne auf eine Tiefe von zwei bis 2,5 Meter ausgebaggert. Das Material wurde an den Seiten angelagert, sodass hier eine kleine Flachwasserzone entstanden ist.

Die Landzunge, die von Norden zwischen Gänsdrecksee und Binsfeldsee verläuft, ist nun aber nur noch auf dem Landweg oder schwimmend zu erreichen. Die Stadtverwaltung warnt Badegäste im Binsfeld, dass die Möglichkeit der annähernd fußläufigen Querung der Wasserrinne nach der Vertiefung nun nicht mehr besteht. Die Seen sind im Sommer stark frequentiert – auch abends. zg