Infovortrag

Experten der Polizei in Speyer: Damit Senioren sicher im Netz sind

Von 
PM Stadt Speyer
Lesedauer: 

Speyer. Wie gehen Trickbetrüger an der Haustür vor? Was sind „Call-Center-Betrugsphänomene“? Wie kann man sich vor dem Enkeltrick, vor sogenannten Schockanrufen oder falschen Polizeibeamten am Telefon schützen? Am Freitag, 27. Januar, findet zu diesen Fragen eine gemeinsame Aktion von Stadt, Polizei und Digitalbotschaftern im Media:TOR in der Maximilianstraße in Speyer statt.

„Cyberkriminalität nimmt weltweit zu und leider zeichnet sich dieser negative Trend auch in Speyer ab, wie wir vermehrt zurückgemeldet bekommen. Wer an der Haustür vielleicht noch stutzig werden würde, ist im Netz oftmals unachtsamer. Gleichwohl gilt es aber, die eigene Hilfsbereitschaft weder im realen Leben noch in der digitalen Welt ausnutzen zu lassen“, mahnt Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Monika Kabs gerade Seniorinnen und Senioren zur Vorsicht.

Die Veranstaltung „Mehr Sicherheit im Netz und in sozialen Medien für Senioren“ klärt deshalb über die umsichtige Nutzung elektronischerGeräte und Messenger-Dienste auf.

Digitale Teilhabe fördern

„Der Umgang mit digitaler Technik ist auch für ältere Menschen im Alltag immens wichtig geworden, weshalb in Speyer die Bedienung von Smartphone und Co. durch verschiedene Angebote unterstützt und gefördert wird. Mit digitaler Teilhabe gehen aber auch Gefahren einher. Mit der Veranstaltung am Freitag wollen wir eine bestimmte Zielgruppe dieser Masche über Warnzeichen und Vorsichtsmaßnahmen aufklären, damit Betrüger keine Chance haben“, erklärt Beigeordnete Sandra Selg.

Tanja Olf vom Polizeipräsidium Rheinpfalz ist Kriminalhauptkommissarin und ab 10 Uhr zu Gast in der Smartphone-Sprechstunde für Senioren. Im 90-minütigen Vortrag erklärt sie, wie man Trickbetrüger erkennt und sich vor ihnen schützt. Das ist ein Projekt der Digitalbotschafter in der Stadt.

Mehr zum Thema

Alle Meldungen im Newsticker Schwetzinger Zeitung

Veröffentlicht
Mehr erfahren

Öffentlichkeitsfahndung Weiter keine Spur von Mannheimerin Maryna S.

Veröffentlicht
Mehr erfahren