Natur - Geschützte Insekten schlüpfen derzeit in großer Zahl aus Boden / Stadt stellt Schilder auf Diese Bienen besser aus Ferne betrachten

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zg
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Speyer. Im Frühjahr, pünktlich zu den ersten warmen Tagen, erscheinen sie meist in größeren Ansammlungen und kreisen flach über den vegetationsfreien Bereichen von Sand- und Lehmböden: die Sand- oder Erdbienen. Was da zunächst zu sehen ist, sind die Männchen, die einige Tage vor den Weibchen aus dem warmen Boden schlüpfen. Sandbienen sind, auch wenn das zunächst nicht so scheinen mag, solitär, also einzeln lebend. Sie haben keinen Nestverteidigungstrieb wie die schwarmlebende Honigbiene oder Wespen und Hornissen.

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Die zahlreich an Spielplätzen wie beispielsweise auf dem Roßsprung sowie an Schulen und Kindergärten auftretenden Tierchen seien in der Regel harmlos, teilt die Stadtverwaltung mit. Die Männchen haben keinen Stachel, die Weibchen sind beschäftigt mit dem Bau der Brutröhre.

Da diese Bienenart, wie übrigens alle Wildbienen, nach der Bundesartenschutzverordnung geschützt ist, darf sie von den Menschen nur respektvoll beobachtet und in Ruhe gelassen werden. Seitens der Stadtverwaltung werden folglich keine Bekämpfungsmaßnahmen vorgenommen. An den der Verwaltung bekannten Standorten werden in Bereichen engen Kontakts zwischen Biene und Mensch Hinweisschilder zur Information aufgestellt.

Die zahlreich auftretenden Männchen sterben nach der Paarung schnell, sodass ihr Auftreten nach etwa drei bis vier Wochen vorüber ist. Die Weibchen fliegen zwischen Brutröhre und Trachtpflanzen hin und her und legen den Vorrat für die in der Röhre schlüpfenden Larven an. Sie sichern damit eine neue Generation Sandbienen, die im kommenden Frühjahr ausschwärmen. zg

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