Heimarbeit - 40 Prozent der Belegschaft verwaltet von zu Hause aus Digitalisierung erlaubt ein halb verwaistes Rathaus

Von 
Lisa Eschbacher
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Speyer. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie zählt zu den gezielten Maßnahmen gegen das Infektionsrisiko auch die verstärkte Arbeit im Homeoffice. Die Stadtverwaltung bietet daher allen Mitarbeitern mobiles Arbeiten dort an, wo es möglich ist, ohne dass die Funktionsfähigkeit eingeschränkt wird.

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„Der betriebliche Arbeitsschutz als Beitrag zum Gesundheitsschutz der Beschäftigten ist unbedingt notwendig. Um effektives Arbeiten von zu Hause aus zu gewährleisten, ist die Schaffung technischer Voraussetzungen elementar. Deshalb ist die Stadtverwaltung gewillt, für ihre Mitarbeiter Rahmenbedingungen zu schaffen, damit diese ihrer Arbeit digital nachgehen können, sofern ihr Aufgabengebiet dies zulässt“, verweist Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler auf den Ausbau der Heimarbeitsplätze. Sie betont: „Ein großes Dankeschön geht deshalb an alle Kollegen der EDV-Abteilung.“

Demnach können 40 Prozent der 744 Mitarbeiter, die mit PC arbeiten, von außerhalb mit eigenen Endgeräten auf ihren städtischen E-Mail-Account zugreifen. Zudem können die Diensttelefone durch die Umstellung auf eine digitale, virtuelle Telefonanlage auch am privaten Router zu Hause mit der städtischen Telefonnummer genutzt werden.

Die fortschreitende Digitalisierung zeigt sich insbesondere an der Beschaffung von IGEL-Endgeräten für die Mitarbeiter. Auf diese Weise ist der Zugriff auf das städtische Intranet sichergestellt, sodass dem bisherigen Tätigkeitsfeld auch von zu Hause aus nachgekommen werden kann. Wurden im Frühjahr 2020 noch 23 IGEL-Geräte bereitgestellt, so sind derzeit 93 zuzüglich zehn Notebooks im Einsatz und sollen weiter aufgestockt werden.

Lob an die EDV-Abteilung

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„Den speziellen Herausforderungen, die seit der ersten Welle der Pandemie auf die Verwaltung zugekommen sind, konnte dank unserer engagierten EDV-Abteilung Rechnung getragen werden. So wurden im zweiten Halbjahr 2020 die Bedingungen für Homeoffice massiv ausgebaut: Die Anzahl von Heimarbeitsplätzen wurde binnen eines Jahres vervierfacht und somit ein geeignetes Umfeld für die partielle, situationsbedingte Umstellung von Präsenz- auf Heimarbeit geschaffen“, so Beigeordnete Sandra Selg. zg