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Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus

Domizil in Speyer für den Kampf gegen den Schmerz

In der Rulandstraße 3 sorgen Experten dafür, dass chronische Leiden erträglicher werden. In nur 16 Monaten wurde das Gebäude umgebaut.

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bf/zg
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Der neue Standort bündelt die ambulanten schmerzmedizinischen Angebote an einem Ort mit besonderem Flair ganz in der Nähe des Diakonissen-Stiftungs-Krankenhauses. © Gerald Schilling/Diakonissen

Speyer. Die Schmerztagesklinik des Speyerer Diakonissen-Stiftungs-Krankenhauses, die schmerztherapeutische Praxis des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Rhein-Haardt und die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) des Palliativnetzes Süd- und Vorderpfalz haben in der Rulandstraße 3 in direkter Nachbarschaft zueinander großzügige helle Räume im historischen Gebäude bezogen, das bis Herbst 2019 die Kinder- und Jugendhilfe der Diakonissen genutzt hat. Die Sanierung des denkmalgeschützten Klinkerbaus der Diakonissen wurde in nur 16 Monaten umgesetzt. Am Dienstag, 14. September, waren die Medien zu einem Rundgang vor Ort eingeladen.

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„Wir freuen uns, dass wir Schmerzpatienten die interdisziplinäre ambulante Versorgung unserer Schmerztagesklinik jetzt nahe unser Klinik bieten können“, sagt Wolfgang Walter, Geschäftsführer des Krankenhauses. „Der neue Standort bündelt die ambulanten schmerzmedizinischen Angebote an einem Ort mit besonderem Flair“, ergänzt MVZ-Geschäftsführer Jonas Sewing.

Schmerztagesklinik von MVZ Rhein-Haardt und SAPV

Zur Schmerztagesklinik des Diakonissen-Stiftungs-Krankenhauses: In der Schmerztagesklinik behandelt ein interdisziplinäres Team aus schmerztherapeutisch versierten Ärzten, Krankenschwestern (Pain Nurses), Psychologen, Physiotherapeuten, einer Ergotherapeutin, einem Musiktherapeuten und einer Aromatherapeutin Patienten mit chronischen Schmerzen.

Ziel ist es, die Beweglichkeit zu erhalten, die Mobilität zu steigern und die Schmerzsituation zu kontrollieren und optimieren.

Zum MVZ Rhein-Haardt am Standort Speyer: Ergänzend zur Versorgung durch niedergelassene Praxen in der Region bietet das MVZ ambulante schmerzmedizinische Leistungen durch ausgewiesene Fachärzte. Am Standort Bad Dürkheim werden zudem neurochirurgische und neurologische Patienten in direkter Nachbarschaft zum Evangelischen Krankenhaus ambulant versorgt.

Das Palliativnetz Süd- und Vorderpfalz – SAPV der Diakonissen Speyer – ist mit vier Stützpunkten in Speyer, Landau, Bad Dürkheim und Haßloch für schwerstkranke Menschen da. Ihre Lebensqualität und Selbstbestimmung zu erhalten, zu fördern und zu verbessern und ihnen in häuslicher Umgebung ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod zu ermöglichen, steht dabei im Mittelpunkt. Der SAPV-Stützpunkt Speyer versorgt ein Gebiet, das über Germersheim bis südlich von Wörth am Rhein reicht.

„Von den neuen Räumen in der Rulandstraße 3 werden wir die palliative Versorgung von Patienten in Speyer und der Region weiterentwickeln“, kündigt Dr. Dietmar Kauderer, im Vorstand der Diakonissen Speyer unter anderem für die ambulante und stationäre Versorgung zuständig, an. Zuvor waren die drei voneinander unabhängigen Einrichtungen in Räumen im ehemaligen Stiftungskrankenhaus der Diakonissen in der Spitalgasse untergebracht – ein Areal, das vielleicht künftig einer neuen Nutzung zugeführt werden soll.

Das neue Domizil im historischen Gebäude in der Rulandstraße hat inklusive Untergeschoss vier Etagen: Im Erdgeschoss hat Ende Mai das MVZ seine 295 Quadratmeter große Praxis bezogen. Die Schmerztagesklinik nutzt 455 Quadratmeter im ersten Obergeschoss, der SAPV-Stützpunkt 393 Quadratmeter im darüberliegenden Dachgeschoss.

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Sanierung und Erhalt

Die alte Kinder- und Jugendhilfe, die im Oktober 2019 in einen Neubau in der Diakonissenstraße 3 gezogen ist, wurde zunächst entkernt und anschließend mit Rücksicht auf schützenswerte Bausubstanz saniert. So sind die neuen Fenster historisch gestaltet. Auch dekorative Bodenfliesen blieben erhalten. Außerdem wurden sanitäre Einrichtungen, die Elektroversorgung, der Brandschutz und die Lüftungstechnik auf den neuesten Stand gebracht.

In die ursprüngliche Gebäudestruktur wurden zudem ein Aufzug über alle Etagen und ein zusätzliches Treppenhaus eingebaut. Der Zugang zu sämtlichen Ebenen ist dadurch jetzt barrierefrei möglich. Damit sind drei verwandte Teilberiche künftig unter einem Dach – das fördert sicherlich den Austausch. bf/zg

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