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„Du Herr musst uns führen . . .“

Bei Festgottesdienst 20. Jahrestag der Bischofsweihe von Karl-Heinz Wiesemann gefeiert

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Zg
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Bischof Karl-Heinz Wiesemann steht im Mittelpunkt beim Empfang in der Vorhalle des Doms zum 20-jährigen Jubiläum seiner Bischofsweihe. © Bistum/Landry

Speyer. Die Bischofsweihe von Karl-Heinz Wiesemann fand vor 20 Jahren in Paderborn statt, jetzt feierte er bei einem Festgottesdienst zu Mariä Geburt in Speyer, wo er seit 2008 Bischof ist. Dabei richtete sich der Bischof mit persönlichen Worten an die Mitfeiernden, darunter viele Priester und Mitarbeiter des Bistums. Er berichtete, wie ihn damals die Nachricht ereilt habe, dass er zum Weihbischof ernannt werde. Wie er sich in einer bereits davor geplanten Woche der Stille auf dieses Amt eingestimmt habe und schließlich nach Speyer gekommen sei.

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Wiesemann erzählte auch, was ihm bei allen Herausforderungen und aller Veränderung immer wieder Kraft und Mut gegeben habe: Die Erkenntnis, dass Gott durch seine Verborgenheit und Unergründlichkeit Menschen immer wieder zum über sich Hinauswachsen bringe. Dass Gott nie zu greifen sei, sei für ihn keine Entmutigung, so Wiesemann, sondern habe ihn immer in einer Spannung gehalten und ermutigt, den Weg durch diese Zeit als Bischof mit Gottvertrauen weiterzugehen. „Du Herr musst uns führen und immer wieder neue Horizonte aufschließen. Wir sind nicht die Herren des Glaubens und wir haben keine Macht“, fasste er zusammen.

Wiesemann sprach auch die mehrmonatige Auszeit zu Beginn des Jahres 2021 an. Damals hatten ihn die Aufgaben als Diözesanbischof an die Grenzen seiner Belastbarkeit geführt. In der Theologie und Spiritualität des Heiligen Ignatius von Loyola habe er jedoch Stärkung für sich und die Fortführung seiner Tätigkeit als Bischof geschöpft.

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Offen sprach der Bischof von Speyer auch die aktuellen Herausforderungen einer sich verändernden Kirche an. Er bat, mit Blick auf die anstehende Synodalversammlung, um Gebete für ein gutes Weitergehen des synodalen Weges und rief dazu auf, Kirche als Ausdruck von Lebendigkeit immer zu erneuern. Und es gab Worte des Dankes an seine Mitarbeiter: „Alleine geht nichts, auch nicht als Bischof, nur im Miteinander!“ is

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