Rhein Experte sieht keine bedrohliche Hochwasser-Situation für Speyer

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Nikolaus Meyer
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Der Rhein ist am Helmut-Kohl-Ufer in Speyer über die Ufer getreten. Trockenen Fußes kommt man hier nicht mehr durch. © Jürgen Gruler

Speyer. Dauerregen und Schneeschmelze haben auch Behörden und Anwohner in Speyer in Hochwasser-Alarmbereitschaft versetzt. Von einem Worst-Case-Szenario als dem denkbar schlimmsten Fall bleibt Speyer aber offensichtlich verschont. So wurden am Sonntagvormittag am dortigen Pegel 7,82 Meter gemessen. Gegen 13 Uhr wurde mit 7,60 Meter bereits ein leichter Rückgang verzeichnet. Wobei das Hochwassermeldezentrum erwartet, dass der Höchstwasserstand am späten Sonntagabend erreicht wird und bei maximal acht Metern liegen wird.

Speyer Speyer: Hochwasser lockt Spaziergänger an

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Klaus Venus
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Relativ entspannt gab sich auch Peter Eymann im Gespräch mit unserer Zeitung. Der Speyerer Brand- und Katastrophenschutzinspekteur befand sich um 14 Uhr am Pumpwerk Speyerbach, wo man die Anlage sicherheitshalber einem Probelauf unterzog, um ihre Leistungsfähigkeit unter Last sicherzustellen. Bekanntlich mündet der Speyerbach am Speyerer Hafen bei Rheinkilometer 400,3 in den Strom. Spätestens wenn der Pegel 8,20 Meter anzeigt, wird das Pumpwerk auf Dauerbetrieb geschaltet. Eymann erwartet den Scheitelpunkt des Rheines ebenfalls noch an diesem Sonntag. Die Situation für Speyer halte er derzeit nicht für bedrohlich, betonte der Experte. Dennoch habe man in Zusammenarbeit mit dem Baubetriebshof und dem Tiefbauamt die üblichen Sicherungsmaßnahmen ergriffen. So seien alle relevanten Zufahrtsstraßen und Wege gesperrt worden. Zudem würden die Deiche permanent durch Patrouillen auf Quellstellen  kontrolliert. Sollten sich wider Erwarten Probleme ergeben, sei man in der Lage, die Deiche an kritischen Stellen zu befestigen, sagte Eymann.

Hochwasser in der Region Rhein tritt über die Ufer

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Ebenfalls gegen 14 Uhr stand der zum Rhein gelegene Spazierweg am Helmut-Kohl-Ufer unter Wasser, hatte aber den Flaggenmast noch nicht erreicht. Mit ein Grund, warum Schausteller Alexander Lemke seinen Crêpes-Stand auf dem Parkplatz vom Alten Hammer weiter offen hielt.

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Freie Autorenschaft 1993: Beginn journalistische Tätigkeit als freier Journalist und ständiger Mitarbeiter der Speyerer Tagespost. Nach Einstellung der traditionsreichen Zeitung am 31. Dezember 2002 verzugsloser Wechsel als ständiger Mitarbeiter zur Schwetzinger Zeitung. Verfasser mehrerer Sonderserien. Unter anderem: Chronik der Speyerer Luftfahrtgeschichte und 4-teilige Serie 40 Jahre Bundeswehrgarnison Speyer mit militär-historischem Rückblick. Ferner Reiseberichte Litauen und Lettland. Sonderseite Geschichte, Brand und Wiedereröffnung Anna Amalia Bibliothek Weimar. Exklusiv-Interviews mit bekannten Persönlichkeiten der Zeitgeschichte wie Ex-Staatspräsident Lech Walesa, Kaiserliche Hoheit Prinzessin Alix Napoleon, Schauspieler Mario Adorf, Ministerpräsident a. D. Dr. Bernhard Vogel, Weltschiedsrichter Markus Merk. Ungeachtet dessen bilden kommunale Ereignisse der Stadt Speyer den Schwerpunkt der Berichterstattung. Sonstiges: Autor des 2006 erschienenen Buches „Höhepunkte der Speyerer Stadtgeschichte in Versen, Texten und Bildern“.