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„Feuerlöschbuam“ haben am Ende die Nase vorn

Von 
mus
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Speyer. Die Sendung „Dingsda“ ist allen noch gut im Gedächtnis. Begriffe umschreiben, ohne bestimmte Worte zu nennen – das fordert heraus. Umso mehr Strategie ist erforderlich, wenn nur Millisekunden Zeit dafür bleiben und die rasende Geschwindigkeit der Begleiter ist. Spiele auf Zeit bestimmen die Suche nach dem Platzhirsch der Speyerer Frühjahrsmesse am Freitagabend.

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Fünf Teams haben sich dank der vehementen Werbung für den Wettbewerb im Vorfeld gemeldet. Schlag 18 Uhr stehen sie in den Startlöchern auf dem Festplatz. Eine gewisse (An)Spannung liegt in der Luft, denn niemand ahnt, was Marktmeisterin Heidi Jester aus ihrer Tasche zaubert. Aufgaben hat sie darin versteckt, die in den kommenden vier Stunden von den vierköpfigen Mannschaften bewältigt werden müssen.

Ganz schön kreativ gewesen ist die Vertreterin der Stadt, um möglichst herausfordernde und – vor allem für die Zuschauenden – witzige Wettkämpfe zusammenzutragen. Während die Luftballons an der Front der Autoscooter beim Aufprall im Idealfall schnell für Knalleffekte sorgen, wird’s eisig beim „Futtern wir bei Muttern“.

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Augen zu – und füttern. So lautet die Devise, die so leicht klingt, aber dem Vordermann der „blinden“ Löffel-Zuführer einiges abverlangt. Nicht jeder Eishappen ist ein Treffer in den Mund. Dafür bleiben sichtbare Spuren des süßen Genusses an den Wangen kleben. Gut gebrauchen können hätten die Gefütterten das Wasser, das bei der Fahrt im Polyp aus den Bechern schwappt. Weniger ist in dem Fall mehr, denn wer am meisten Flüssigkeit nach der „Landung“ wieder mitbringt, sammelt Punkte.

Auch wenn die „lustigen Feuerlöschbuam“ – eine Gruppierung der Speyerer Feuerwehr – bei dem Spiel nicht die Lorbeeren ernten: In der Gesamtwertung liegen sie vorne. Dafür werden sie mit einem Scheck von 1000 Euro belohnt. Das Geld soll dem Förderverein zufließen, der es wiederum zugunsten der Wehr einsetzen kann.

Freuen durfte sich auch Jester über einen schönen Betrag von 500 Euro für die Ukraine-Hilfe Speyer. Zusammengekommen war dieser bei der historischen Messeführung von Frank Seidel, aufgestockt wurde er vom Schaustellerverband. mus

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