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Brandwache Nord - Einsatzzeit wird jetzt auch erreichbar / Platz für Schulungen und Zusammenkünfte

Feuerwehr in Speyer rüstet auf

Ein Provisorium wird für die Feuerwehr in Speyer bald ein Ende haben. Das Richtfest an der neuen Feuerwache im Norden der Stadt ist ein Meilenstein in der Standortentwicklung.

Von 
Susanne Kühner
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Die Bauarbeiten zur Errichtung der an der Ecke Spaldinger- und Waldseer Straße entstehenden Feuerwache Nord machen Fort-schritte. Das Richtfest symbolisiert ein geschlossenes Dach und somit kann jetzt der Innenausbau beginnen. © Venus

Speyer. Ein Provisorium wird für die Feuerwehr in Speyer bald ein Ende haben. Das Richtfest an der neuen Feuerwache im Norden der Stadt ist ein Meilenstein in der Standortentwicklung. Er soll mehr Sicherheit für die Bevölkerung und mehr Aufenthaltsqualität für die freiwilligen Wehrleute bringen.

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Schon Jahrzehnte dauert die Suche nach einer weiteren Fläche für die Feuerwehr. So lange lebt die Einheit bereits mit vorübergehenden Alternativen. Zuletzt wurde ein Teil des Fuhrparks in einer Garage in der Viehtriftstraße untergebracht, von wo aus die Ehrenamtlichen zu Einsätzen ausrückten. Ein Ort zum Zusammensitzen nach getaner Arbeit oder für Übungen ist das nicht. Beibehalten wird der Standort aber weiterhin, wie Stadtfeuerwehrinspekteur Georg P. Eymael wissen ließ.

„Wir werden dort die Gerätschaften für den Katastrophenschutz unterbringen“, sagt er. Auf dem Gelände an der Spaldinger Straße hingegen kündigt sich eine Feuerwache an, die den Anforderungen an eine funktionierende Wehr auch menschlich gerecht wird. „Hier entsteht etwas Vernünftiges mit Herz und Verstand“, formulierte Eymann. Die Wertschätzung für die freiwilligen Wehrleute sieht er in dem neuen Gebäude umgesetzt. Dieses bietet nicht nur Platz für drei Fahrzeuge mit der Option auf die Unterbringung weiterer Wagen, sondern hat genug Platz, um den Aufenthalt der Ehrenamtlichen angenehm zu machen. „Jetzt sind auch Übungsabende vor Ort möglich“, nannte Eymann eine weitere wichtige Komponente.

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Längst überfällige Investition

Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler (SPD) bezeichnete die rund 1,7 Millionen Euro, die in den Bau der Feuerwache Nord gesteckt werden, als gut investiertes und längst überfälliges Geld. „Wir können alle stolz sein, diesen Meilenstein sukzessive umzusetzen“, stellte sie mit Verweis auf weitere Maßnahmen im Zuge der Verbesserung der Einsatzfähigkeit der Feuerwehr fest.

Auch die Hauptwache in der Industriestraße am anderen Ende der Stadt soll ertüchtigt werden. Ein Neubau ist vorgesehen, was wiede-rum die Stadtkasse einiges kosten wird. An die 24 Millionen Euro stehen aktuell als Hausnummer im Raum. „Wir sind im Zeitplan, was das das Projekt angeht“, versicherte Seiler bezüglich der Beratungen. Geklärt werden müsse die Frage nach den Stellplätzen. Eine Tiefgarage – wie architektonisch vorgeschlagen – soll vermieden werden. Stattdessen haben die Verantwortlichen momentan das Gelände des Baubetriebshofes oder des Technischen Hilfswerks im Auge. Beide grenzen unmittelbar an.

Lange Zeit zur Standortsuche haben die städtischen Gremien für die Feuerwache Nord aufgebracht, wie Seiler anmerkte. Mit der jetzigen Umsetzung werde ein wichtiger Beitrag für die Sicherheit der Bürger in Speyer-Nord geleistet. „Ein schnelles Eingreifen im Brandfall ist dadurch möglich“, so die OB. Eymann konkretisiert das: „Durch den Standort ist es realistischer, in den vorgegebenen acht Minuten nach Alarmierung am Einsatzort zu sein.“ Etwas, das dem Feuerwehrchef die Freude in die Augen treibt, denn: „Brandschutz ist unsere Herzensangelegenheit.“ Die Feuerwache Nord soll im Jahr 2023 in Betrieb gehen.

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