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Freundeskreis

Geschichte Mailands in den Fokus genommen

Michael Schollenberger gibt Einblicke

Von 
zg
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Speyer. „In Mediolanum ist wirklich alles bewunderungswürdig – die Geschichte Mailands von der Spätantike bis in die Zeit der freien Kommunen im Hochmittelalter“ heißt das Vortragsthema von Michael Schollenberger am Donnerstag, 22. September, um 19.30 Uhr im Historischen Ratssaal beim Freundeskreis Speyer-Ravenna.

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Mailand, die auch heute noch ungemein bedeutende Handels- und Wirtschaftsmetropole in Oberitalien, Sitz der Börse, zahlreicher Verlage und Medienunternehmen wie auch Rundfunk- und Filmgesellschaften sowie Modezentrum von internationalem Ruf, hat eine äußerst ereignisreiche Geschichte. Die Stadt kann sich seit ihrer Gründung durch den keltischen Stamm der Insubrer und der Eroberung durch die Römer im 3. Jahrhundert vor Christus verschiedener Glanzzeiten rühmen. Als erste ist zweifellos die Spätantike hervorzuheben, als die Stadt Residenz der Kaiser und als Bischofssitz Ort von Ereignissen von welthistorischer Tragweite war – erinnert sei nur an das berühmte Toleranzedikt von Mailand sowie an die bedeutende Rolle der Bischöfe Hieronymus und Ambrosius. Letzterer wird auch heute noch als Heiliger und Stadtpatron verehrt und ist wichtig für die Entwicklung der europäischen Kunstmusik („Ambrosianischer Hymnengesang“).

Einen weiteren historischen Höhepunkt hatte die Stadt im hohen Mittelalter als mächtige freie Kommune und Führerin des Lombardischen Bundes im Kampf gegen die Ansprüche des Heiligen Römischen Reiches unter Kaiser Friedrich I. Barbarossa im 12. Jahrhundert.

Der Powerpoint-Vortrag setzt sich anhand aussagekräftiger Bilder und Quellenaussagen zum Ziel, diese beiden dramatischen Epochen aus der Stadtgeschichte Mailands augenfällig und kurzweilig darzustellen. Der Eintritt ist frei. zg

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