Ökumene - Bistum und Landeskirche arbeiten enger zusammen

Große Reform notwendig

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lk/is
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Speyer. Einmal im Jahr treffen sich beim ökumenischen Gipfeltreffen die Kirchenleitungen des Bistums Speyer und der Evangelischen Kirche der Pfalz. Kirchenpräsidentin Dorothee Wüst und Generalvikar Andreas Sturm begrüßten in einer Videokonferenz die Mitglieder des Landeskirchenrates und des Allgemeinen Geistlichen Rates sowie eine Reihe von Fachreferenten.

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Die Ökumenereferentinnen Susanne Laun (Bistum) und Anja Behrens (Landeskirche) führten in den Prozess „zusammen-wachsen“ ein. Evangelische und katholische Kirche loten dabei aus, an welchen Stellen sie in Zukunft enger kooperieren können. Dies sei ein weiterer Schritt im Sinne des Leitfadens zur ökumenischen Zusammenarbeit von 2015, so Laun. Der ökumenische Mehrwert, die finanzielle Einsparung und gesellschaftliche Relevanz sowie deren Umsetzungsmöglichkeit seien maßgeblich.

Anja Behrens konnte auf mehrere Arbeitsbereiche hinweisen, bei denen eine ökumenische Zusammenarbeit schon gut auf den Weg gebracht wurde. Auch in anderen Arbeitsfeldern ließen sich die Engagements beider Kirchen gut verknüpfen. Dabei seien man für die anderen Kirchen in Rheinland-Pfalz Vorbild.

Markus Vogt referierte über „Ökotheologie und kirchliche Verantwortung im Anthropozän“. Der Professor am Lehrstuhl für Christliche Sozialethik in München führte in ökologische und sozialethische Grundüberlegungen des menschengemachten Klimawandels ein. Die Umweltkrise sei ein „Zeichen der Zeit“, an dem sich bewähren könne und müsse, ob die Theologie für die Gegenwart etwas zu sagen habe und ob sie Hoffnung zu vermitteln vermöge. „Eine Theologie der Zeichen der Zeit geht davon aus, dass es Gott selbst ist, der durch die Aufbrüche und Umbrüche der gegenwärtigen Zeit zu uns spricht und eine Antwort fordert“, so Markus Vogt. Im Sinne einer Umkehr zum Leben brauche es eine große ökumenische Reformation. Bistum und Landeskirche planen eine Offensive „Kirche im Anthropozän“, die die bisherigen Aktivitäten vernetzt. lk/is

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