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Nachfolge

Herausforderungen für Familienunternehmen – Trigema-Chef Grupp rät zur Mittelstandstärkung

Der Fachkräftemangel oder die Regelungen zur Unternehmensnachfolge machen Familienunternehmen zu schaffen.

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zg
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„Made in Germany“ genießt bei Trigema-Chef Wolfgang Grupp einen hohen Stellenwert. Im FN-Interview regt er an, innovativ zu produzieren, dann gelinge es, mit den Billiglohnländern mitzuhalten. © Klaus T. Mende

Speyer. Auf globaler Ebene prägen Großkonzerne und Kapitalgesellschaften das Bild der Wirtschaft. Zoomt man jedoch auf der Weltkarte auf Deutschland, dann ist das ökonomische Bild ein anderes. In der Bundesrepublik und in Rheinland-Pfalz befinden sich 90 Prozent der Unternehmen mehrheitlich in Familienhand, die zugleich die Leitung inne hat. Viele Familienunternehmen stehen aktuell vor großen Herausforderungen: Der Fachkräftemangel oder die Regelung der Unternehmensnachfolge machen ihnen zu schaffen. Diesem wichtigen Thema widmete die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) gemeinsam mit den Volks- und Raiffeisenbanken und dem Wirtschaftsministerium die Veranstaltung „Rolle vorwärts: Herausforderungen für Familienunternehmen im Mittelstand“ in Speyer.

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Der Frage, welche Vorteile eine Unternehmensnachfolge gegenüber der Existenzgründung mit sich bringt, ging Wirtschaftsstaatssekretärin Petra Dick-Walther in ihrem Talk nach. „Wir beobachten, dass 95 Prozent der übergebenen Firmen am Markt bleiben. Sie sind wirtschaftlich erfolgreich und bieten sichere und gute Arbeitsplätze“, stellte sie heraus. „Wer ein Unternehmen übernimmt, hat gewisse Startvorteile. Nicht selten kennt er den Betrieb, kann auf Fachwissen und exzellente Fachkräfte sowie etablierte Kundenverhältnisse zurückgreifen.“ Im Begrüßungstalk sensibilisierte Till Meßmer, Vorstandsmitglied bei der Vereinigten VR Bank Kur- und Rheinpfalz mit Sitz in Speyer, für eine möglichst frühzeitige Auseinandersetzung mit dem Thema: „Nachfolgeplanung – egal, ob Vererbung, Schenkung oder Verkauf – ist ein komplexes Thema, das eine Vielzahl menschlicher, rechtlicher, steuerlicher sowie wirtschaftlicher Aspekte umfasst. Familienunternehmen sollten die Nachfolge mit zeitlichem Weitblick planen und dann Schritt für Schritt angehen“, so Meßmer. Als Förderbank des Landes kooperiert die ISB eng mit den Hausbanken: „Familienunternehmen haben aufgrund ihrer Strukturen spezielle Anforderungen. Wir können sie an der Seite der Hausbanken mit Förderprogrammen, Krediten und Bürgschaften unterstützen, damit sie Marktchancen nicht verstreichen lassen müssen“, ergänzte ISB-Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Link.

Experten der ISB und der VR Bank stellten in einer Talkrunde anhand von Best-Practice-Beispielen passgenaue Finanzierungen vor.

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Trigema-Inhaber Wolfgang Grupp gab Einblicke. In seiner informativen Keynote „Gegen den Trend: Produktionsstandort Deutschland“ sagte Grupp: „Gerade vor dem Hintergrund der Abhängigkeiten von Großunternehmen von der globalen Wirtschaft müssen wir unsere mittelständischen Familienunternehmen stärken und so die heimische Industrie und die Produktionsstandorte schützen.“ zg

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