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„Speyer fairwandeln“

Im Abgang etwas schokoladig

Kaffeerösterei Schramm bringt Kaffee aus Ruanda auf den Markt

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mus
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Speyer. Ob als ganze Bohne, gemahlen oder als Espresso: Der Partnerschaftskaffee Speyer-Ruanda hat am Samstag vielen Gaumen geschmeichelt. Sogar in Jericho ist das neueste Röstprodukt aus der Domstadt bereits angelangt.

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Einen besonderen Werbeträger hat die Initiative „Speyer fairwandeln“ in Zusammenarbeit mit der Stadt, der Schramm Kaffeerösterei und dem Handelspartner El Puente des Weltladens auf den Markt gebracht. „Wir sind total glücklich, diesen Partnerschaftskaffee präsentieren zu dürfen“, betont die Speyerer Nachhaltigkeitsmanagerin Sandra Gehrlein.

Der „Inshuti“ wird hier aufgebrüht, die Geschmacksstoffe entfalten sich ideal. © Klaus Venus

Im Industriehof hat Kai Schramm seine Rösterei und seit vergangenem Jahr auch ein Café eingerichtet. „Der Umsetzungsprozess hat mit der Idee bereits 2019 begonnen“, blickt Gehrlein zurück. Damals befasste sich „Speyer fairwandeln“ mit Ruanda, dem ostafrikanischen Binnen- und rheinland-pfälzischen Partnerland.

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Froh waren die Mitstreiter, in Schramm einen örtlichen Fachmann als Unterstützer gewinnen zu können, der den Kaffee mit dem weitreichenden Namen röstet. Dieser lautet „Inshuti“, was übersetzt Freundschaft bedeutet. „Das umfasst auch die Völkerverständigung“, macht Gehrlein klar.

Biozertifiziert, fair gehandelt und klimaneutral sei der Kaffee. Gepflanzt wird er im Rutsiro District im Westen Ruandas am Kivu-See. 1000 Männer und Frauen bauen dort die Bohnen der Varietät Bourbon an. Ausbeutung wird ausgeschlossen.

Wer am Samstag einen Probierschluck nahm, erlebte eine Kombination aus Nuss und süßen Trockenfrüchten sowie einen schokoladigen Abgang. Bürgermeisterin Monika Kabs (CDU) gab mit Hilfe ihres T-Shirts nicht nur ein Statement zu ihrer Liebe zum Kaffee ab, sondern berichtete, dass die neue Kreation bereits bei ihrer gerade zu Ende gegangenen Reise nach Palästina und Israel als Gastgeschenk im Gepäck war.

„Ich gehe davon aus, dass der Kaffee bei Veranstaltungen in Speyer in den Ausschank genommen wird“, kündigt Kabs an. Die Verkostung war Auftakt zur fairen Woche, die offiziell am 16. September mit einem vielseitigen Programm beginnt. Das Etikett wurde von Schülerinnen des Edith-Stein-Gymnasiums gestaltet. mus

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