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Ist denen denn alles egal?

Jürgen Gruler kritisiert die Ignoranz der Verkehrsplaner

Von 
Jürgen Gruler
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Was sich tagtäglich auf der Autobahn A 61 zwischen dem Dreieck Hockenheim und der Ausfahrt Speyer abspielt, ist der geplante Wahnsinn völlig ignoranter Verkehrsplaner, die irgendwo in ihren Büros sitzen und jeglichen Bezug zur Realität verloren haben. Zwischen 20 und 40 Minuten brauchen Lkw- und Autofahrer, um das acht Kilometer lange Teilstück zu überwinden, wenn nicht gerade mal wieder ein Pannenfahrzeug in der engen Baustelle liegen geblieben ist. Denn dann kann es auch länger als eine Stunde dauern.

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Dabei ist seit der Einrichtung der Baustelle vor nunmehr fast drei Wochen noch nie auch nur ein Baustellenfahrzeug in diesem Bereich gesichtet worden. Kopfschüttelnd fahren hunderttausende Menschen im Schneckentempo durch die verengten Spuren, ohne auch nur ein kleines Zeichen zu sehen, warum sie das tun müssen.

Inzwischen wurde im letzten Teil der Baustelle, weit hinter der Abfahrt Speyer, tatsächlich ein mobiles Bohrfahrzeug gesichtet, das hier den Baugrund untersucht, um frühestens 2024 die A 61 sechsspurig auszubauen. Locker hätte der Bohrer durch ein Schilderfahrzeug als Tagesbaustelle geschützt werden können.

Stattdessen sperren die Herrschaften kilometerweit die eigens wegen des hohen Verkehrsaufkommens durch die geschlosene Salierbrücke geschaffene Ausfahrspur nach Speyer ab und sorgen so nicht nur für Ärger bei allen Verkehrsteilnehmern, sondern zudem für erheblichen volkswirtschaftlichen Schaden. Fragen nach dem Wieso bleiben in der Planungsbehörde unbeantwortet und eine Absprache mit den anderen Baustellenbetreibern fehlt völlig.

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