Corona - Zweite Runde bei städtischem Hilfsprogramm

Jetzt können sich Vereine melden

Von 
zg
Lesedauer: 

Speyer. Die städtischen Hilfen zur Abfederung der Pandemiefolgen gehen in eine neue Runde: Nachdem Ende März bereits das Antragsformular für inhabergeführte Geschäfte, den lokalen Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie veröffentlicht wurde, folgt nun gemäß Stadtratsbeschluss der Antrag für die Bereiche Vereine und Initiativen aus Gesellschaft, Sport und Kultur sowie für Hilfsorganisationen, die in der Pandemiebekämpfung aktiv sind. Das teilt die Stadt mit. Dabei werden von den insgesamt 135 000 Euro, die für alle drei Bereiche zur Verfügung standen, insgesamt nochmals 85 000 Euro ausgeschüttet.

AdUnit urban-intext1

Vereine und Hilfsorganisationen können sich ab sofort auf www.speyer.de/zusammen online bewerben, Bewerbungsschluss ist Sonntag, 16. Mai. Beantragt werden kann eine Einmalauszahlung in Höhe von 2000, 1500 oder 1000 Euro.

Auch für Hilfsorganisationen

„Neben der Wirtschaft sind es vor allem die Vereine aus Gesellschaft, Sport und Kultur, denen infolge der Pandemie Einnahmemöglichkeiten weggebrochen sind. Aus diesem Grund möchten wir den Betroffenen, wie schon in der ersten Runde unseres Unterstützungsprogrammes, zumindest etwas unter die Arme greifen“, erklärt Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler die Hintergründe der Aktion. „Gleichzeitig ist es mir ein Herzensanliegen, die Hilfsorganisationen finanziell zu entlasten, die in dieser Pandemie durch ihr großes ehrenamtliches Engagement für uns alle eine nahezu unbezahlbare Stütze sind.“

Summen für Wirtschaft reduziert

Für den Bereich Wirtschaft, dessen Antragsschluss am 18. April war, gingen insgesamt 55 Anträge ein, die in der kommenden Woche nach Vorprüfung in der Fachabteilung durch den Stadtvorstand final beschieden und dann bis Mitte Mai ausbezahlt werden. Aufgrund der Vielzahl an Anträgen musste mit wenigen Ausnahmen die beantragte Summe reduziert werden, da nur so alle Antragssteller vom städtischen Hilfsprogramm profitieren können, teilt die Stadt in ihrer Erklärung abschließend mit. zg

AdUnit urban-intext2