AdUnit Billboard
Ausbildungsoffensive - Drei Akteure bündeln ihre Stärken / Startschuss für eine Jugendberufsagentur

Jungen Leuten den Berufsstart vereinfachen

Von 
zg
Lesedauer: 
Anja Winnefeld (v.l.) vom Jobcenter, Bürgermeisterin Monika Kabs und Benjamin Wehbring von der Agentur für Arbeit unter-zeichnen hier den Vertrag für die Jugendberufsagentur. © Stadt Speyer

Speyer. Die Agentur für Arbeit Ludwigshafen, das Jobcenter Vorderpfalz und die Stadt haben jetzt mit der Unterschrift unter der Kooperationsvereinbarung den Grundstein für die gemeinsame Jugendberufsagentur (JBA) Speyer gelegt. Damit verfestigen die drei Akteure die bereits seit Jahren bestehende gute Zusammenarbeit und sichern das Fortbestehen des Förderprogramms „Jugend stärken im Quartier“, das im Sommer 2022 nach fünf Jahren endet.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Erste Gespräche zu einer gemeinsamen JBA gab es bereits 2018. „Wenn sich drei Rechtskreise zusammenschließen, dann bedeutet dies auch erst einmal viel Abstimmungsarbeit. Wer macht was? Wie verzahnt man die gemeinsame Arbeit? In vielen Gesprächen und Workshops ist es uns gelungen, ein Verständnis für die Arbeit des jeweils anderen zu bekommen, unsere jeweiligen Kompetenzen zu bündeln und ein Konzept der Zusammenarbeit zu entwickeln, von dem junge Speyerer profitieren“, berichtet Anja Winnefeld, Geschäftsführerin des Jobcenters. Geplant ist, die fachlichen Kompetenzen unter einem Dach in den Räumlichkeiten der Jugendförderung Speyer zu vereinen. Da dort gerade noch Umbauarbeiten laufen, wird die JBA Speyer zum 1. Januar 2022 erstmal nur digital an den Start gehen.

Aufgabenverteilung steht

Während Berufsberatung, Ausbildungsstellen- und Arbeitsvermittlung von Arbeitsagentur und Jobcenter angeboten werden, ist die Stadt für Jugendsozialarbeit und Jugendberufshilfe zuständig. „Mit passgenauen Förderangeboten, orientiert an der Bedarfslage der Jugendlichen, wird mit der JBA in Speyer ein wichtiger Baustein gelegt, die Chancen zur beruflichen und sozialen Integration der jungen Menschen zu verbessern“, freut sich Bürgermeisterin Monika Kabs. „Dass wir Jugendliche, die wir bereits kennen, weiterhin vor Ort unterstützen und mit der Gründung der JBA ein umfassendes Präventionsnetz bilden können, ist der richtige Ansatzpunkt“, so die Bildungsdezernentin.

Die Problemlagen der Jugendlichen sind dabei häufig sehr komplex. Die JBA bündelt die Unterstützungs- und Orientierungshilfen, um jungen Leuten den Übergang in ein selbstbestimmtes Leben zu ebnen. Dabei stehen neben der Vermittlung in Ausbildung oder Job auch das Klären anderer Probleme im Fokus, denn manchmal muss zunächst das persönliche und soziale Umfeld gestärkt und stabilisiert werden, bevor im nächsten Schritt berufliche Möglichkeiten ausgelotet werden können. zg

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2
AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1