Energiewende

Klimapakt soll helfen

Speyer will der Verantwortung gerecht werden

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zg
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OB Stefanie Seiler unterschreibt die Bei-trittserklärung zum Klimapakt. © Stadt

Speyer. Nachdem der Stadtrat in seiner Sitzung im Februar den Beitritt der Speyers zum Kommunalen Klimapakt Rheinland-Pfalz beschlossen hat, unterzeichnete Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler nun die Beitrittserklärung. Damit bekräftigt die Stadt, die Themen Klimaschutz und Klimawandelfolgenanpassung weiterhin aktiv umzusetzen und so für das Erreichen der Klimaschutzziele des Landes mit Sorge zu tragen.

„Das Ziel der Landesregierung, in Rheinland-Pfalz zwischen 2035 und 2040 Treibhausgasneutralität zu erreichen, erfordert Klimaschutzmaßnahmen direkt vor Ort. Wir in Speyer möchten einen Beitrag zu dem gemeinsamen Ziel leisten, indem wir unser Engagement verstärken. So ist eines unserer großen Ziele, bis zum Jahr 2030 Strom zu hundert Prozent aus regenerativen Quellen zu verwenden. Vorhandene Strategien wie das Klimaschutzkonzept werden dabei kontinuierlich den Gegebenheiten angepasst und weiterentwickelt“, unterstreicht die Stadtchefin.

Bürger zum Mitmachen motivieren

Mit der Neuentwicklung der Klimastrategie hat Speyer bereits den ersten Meilenstein umgesetzt, den der Kommunale Klimapakt vorsieht. „Wir als Kommune nehmen unsere Rolle beim Schutz des Klimas sehr ernst und wollen unserer Verantwortung gerecht werden. Es braucht dabei aber auch die Mitwirkung aller, damit wir insgesamt weniger Energieverbrauch haben“, ruft Beigeordnete Irmgard Münch-Weinmann die Bürger auf, in ihrem Wirkungsbereich aktiv zu werden.

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Der Kommunale Klimapakt (KKP) ist ein gegenseitiges Leistungsversprechen zwischen Land und Kommunen. Diese forcieren ihr Engagement im Klimaschutz und bekennen sich zu den Klimaschutzzielen des Landes. Im Gegenzug fördert und begleitet die Landesregierung die Kommunen bei der Umsetzung ihrer Maßnahmen mit konkreten Angeboten und Leistungen. So werden spezifische Tools fürs Energiemanagement zur Verfügung gestellt oder konkrete Unterstützung beim Beantragen und Abrufen von Bundes- und Landesfördermitteln im Bereich Klimaschutz geboten. zg