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Zimmertheater - Drei Aufführungenn der Komödie „ Wunderübung“

Lebensnah, aber lustig

Von 
zg
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Die besten Zeiten sind vorbei, doch die Liebe wird nicht aufgegeben: Timo Effler (hin-ten), Markus Maier und Monika-Margret Steger spielen „Die Wunderübung“. © Hoff

Speyer. Die Komödie „Die Wunderübung“ des Zimmertheaters ist am Donnerstag, 30. Dezember, 20 Uhr, sowie am Freitag, 31. Dezember, 18 und 21 Uhr, in der Heiliggeistkirche zu sehen. Tickets kosten 18 beziehungsweise ermäßigt 1 Euro.

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In Daniel Glattauers Komödie spielen unter der Regie von Uwe von Grumbkow Monika-Margret Steger, Markus Maier und Timo Effler Ehepaar und Therapeut. Nach 14 Ehejahren gehen Joana und Valentin zur Paartherapie. Zwischen ihnen funktioniert nichts mehr. Außer dass sie sich einig sind, getrennte Wege zu gehen. Der Therapeut sieht sofort: Das ist ein Paar im fortgeschrittenen Kampfstadium, alles läuft gegeneinander. Nur in der Polemik sind sie ein perfekt eingespieltes Team und bleiben einander nichts schuldig. Eines würde schon interessieren: Warum trennen Sie sich eigentlich nicht? Der bedrängte Therapeut greift erfolglos zu altbewährten Übungen. Jetzt muss die „Wunderübung“ her. Nach einer kurzen Verschnaufpause geht die Sitzung weiter. Doch der Therapeut ist nach einem Anruf plötzlich ganz verstört . . .

Nach „Gut gegen Nordwind“ beweist Glattauer einmal mehr sein Talent für pointierte Dialoge und überraschende Wendungen. In „Die Wunderübung“ gelingt ihm das gefühlvolle und bissige Porträt eines Paares, dessen beste Zeiten vorbei sind, das aber seine Liebe nicht aufgibt – lebensnah und komisch. zg

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