Mahnwache gegen rechte Gewalt und Terror

Von 
jüg
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Speyer. Zur Mahnwache gegen rechte Gewalttaten kamen rund 300 Menschen am Altpörtel zusammen. Das „Bündnis für Demokratie und Zivilcourage“ hatte eingeladen, um ein Zeichen gegen Rassismus und Faschismus zu setzen. Unter den Rednern berichtete der CDU-Landtagabgeordnete Michael Wagner von Drohungen, die ihm zugegangen seien. Auch Speyers Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler habe Morddrohungen erhalten, sagte sie, und forderte vom Staat eine strikte Verfolgung, damit sowas alsbald der Vergangenheit angehöre. Sie sprach von „Rattenfängern in blauen Gewändern“ und meinte die AfD, die die Oberbürgermeisterin als „verlängerten Arm des Terrors“ entlarvte.

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Axel Elfert, Vorsitzender des DGB-Stadtverbands, blies ins gleiche Horn: Die AfD sei der politische Arm des rechten Terrors. Er sei zum jüngsten Anschlagsort nach Hanau gefahren, wo sich ihm eine schockierende Szenerie geboten habe. Die vergangenen Anschläge in Deutschland seien keine Taten von verwirrten Einzeltätern gewesen, sondern das üble Werk von rechten Netzwerken. / jüg