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Diakonissen - Neue Virusvariante bei Patienten und Mitarbeitern

Omikron-Fälle nachgewiesen

Von 
mics/mgw
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© DPA/STRATENSCHULTE

Speyer. Beim Corona-Ausbruch im Diakonissen Krankenhaus ist bei zehn der mittlerweile 15 positiv getesteten Personen – sieben Patienten und acht Mitarbeiter – die Omikron-Variante festgestellt worden. Das bestätigte eine Sprecherin der Klinik auf eine Anfrage der Schwetzinger Zeitung am Mittwochnachmittag. Demnach seien jeweils fünf Patienten und fünf Mitarbeiter der geriatrischen Station mit der neuen Virusvariante infiziert.

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„Die betroffenen Patienten, die umgehend auf die Isolierstation verlegt wurden, zeigen keine Symptome, die Mitarbeiter in häuslicher Quarantäne nach wie vor nur leichte Erkältungssymptome“, heißt es in einem Schreiben der Diakonissen. Die Sprecherin führt dies auf die gute Durchimpfungsrate bei den nun aufgetretenen Fällen zurück. Dennoch merkt sie an, dass die Impfung allein keinen 100-prozentigen Schutz vor einer Ansteckung mit Covid-19 böte.

Die anflutende Omikron-Welle nimmt Dr. Thomas Kienbaum, der Leiter der Krankenhaushygiene am Stiftungs-Krankenhaus, zum Anlass, an zuständige Entscheider und die gesamte Öffentlichkeit zu appellieren, „sämtliche zur Verfügung stehenden Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zu nutzen“. Es gelte, durch Einschränkung der Kontakte im beruflichen und privaten Bereich persönlich dazu beizutragen, eine Überlastung des Gesundheitswesens durch eine hohe Anzahl gleichzeitiger Infektionen zu verhindern.

Besucher- und Aufnahmestopp

Am Montag hatten die Klinik und das Gesundheitsamt nach mehreren Corona-Infektionen einen Aufnahme- und Besucherstopp auf der geriatrischen Klinik des Diakonissen Krankenhauses verhängt. Dieser gilt noch bis einschließlich Sonntag, 2. Januar.

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Grund dafür waren zwölf positive Tests, die infolge von Routinetestungen erkannt worden waren. Zunächst bestand nur bei einer Patientin der Verdacht auf die Omikron-Variante. „Wir sind sehr froh, dass wir eine so gut funktionierende PCR-Testinfrastruktur im Haus vorhalten und deshalb schnell ein klares Bild von der akuten Infektionslage auf der Station 5A erhalten haben, um sofort die nötigen Maßnahmen zur Eindämmung ergreifen zu können“, hatte Kienbaum bereits am Montag gesagt. Aufgrund der Infektionslage steht die Klinik in engem Kontakt mit dem Gesundheitsamt. mics/mgw

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