Zeichen setzen - „One Billion Rising“ und „La Panchina Rossa“ starten Rote Bank gegen die Gewalt

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zg
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Dies rote Bank steht jetzt im Kulturhof gleich neben dem Bücherschrank. © Stadt

Speyer. „One Billion Rising“ ist eine weltweite Kampagne für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Jede dritte Frau weltweit ist oder war bereits Opfer von Gewalt. Alljährlich am Valentinstag werden Frauen und Männer aufgerufen, sich gemeinsam zu erheben, auf die Straße zu gehen und zu tanzen, um Aufmerksamkeit zu erregen, ihre Solidarität und gemeinsame Kraft zu demonstrieren.

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Seit 2015 findet in Speyer aus diesem Anlass ein Flashmob auf dem Gschirrplätzel statt. „Bedingt durch die Corona-Pandemie kann die Aktion leider nicht in der gewohnten Form stattfinden. Klar ist aber, dass trotzdem ein Zeichen gesetzt werden soll: Das Unrecht, das Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt erfahren, sind absolut inakzeptabel. Ich rufe die Speyererinnen und Speyerer auf, aufzustehen und sich gegen Gewalt und für die Rechte von Frauen einzusetzen“, sagt Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler.

Mit dem Tanz-Treff-Thiele wird dazu eingeladen, am Sonntag, 14. Februar um 18 Uhr virtuell per Livestream zu tanzen. Bereits um 17 Uhr geübt werden. Am digitalen Treffen kann teilgenommen werden über www.tanz-treff-thiele.de

Im Zuge der Kampagne steht im Kulturhof Flachsgasse ab diesem Wochenende eine rote Bank. Die Aktion wurde von der Gleichstellungsstelle in Kooperation mit dem Freundeskreis der Stadt Ravenna und der Malerwerkstatt an der Schule im Erlich verwirklicht. Die Bänke sollen Menschen für das Thema geschlechtsspezifische Gewalt sensibilisieren und an die vielen Frauen erinnern, die Opfer von Gewalt geworden sind. „Die Rote Bank“, wurde erstmals 2014 in Turin aufgestellt. Weitere Städte folgten, darunter die Speyerer Partnerstadt Ravenna. zg