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Palatina Klassik

Seiters und Vogel erinnern an die Zeit der Wiedervereinigung

Zwei Mitgestalter der Einheit im Gespräch

Von 
zg
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Speyer. „Zukunft braucht Erinnerung“, so heißt es am Sonntag, 2. Oktober, um 19 Uhr im Historischen Ratssaal der Stadt Speyer mit Ehrenbürger Prof. Dr. Bernhard Vogel und Dr. Rudolf Seiters, die aus der Zeit der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten erzählen.

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Bernhard Vogel, der dieses Jahr 90 wird, wurde in Göttingen geboren. Der Vater ist zuerst Privatdozent und danach Professor für Tierzucht und Milchwirtschaft in Gießen. Das Elternhaus ist konfessionsgemischt, der Vater evangelisch, die Mutter gibt ihren Kindern ein katholisch geprägtes Weltbild mit auf den Weg. 1967 wird Bernhard Vogel auf Drängen von Helmut Kohl als Kultusminister in die von Ministerpräsident Peter Altmeier geführte Landesregierung von Rheinland-Pfalz berufen. Von 1976 bis 88 leitet er als Ministerpräsident die Geschicke von Rheinland-Pfalz. Anfang 1992 geht er als Regierungschef nach Thüringen und regiert das Land elf Jahre.

Sein Gesprächspartner Rudolf Seiters (84) ist in Osnabrück geboren, war von 1989 bis 91 Bundesminister für besondere Aufgaben, Chef des Bundeskanzleramtes und so maßgeblich an der Aushandlung der Ausreisetätigkeit der Prager Botschaftsflüchtlinge beteiligt. Sein vielfältiges Mitwirken an den Staatsverträgen zur Deutschen Einheit vollzog sich hinter den Kulissen.

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Die musikalische Ausgestaltung obliegt dem musikalischen Leiter von Palatina Klassik, Prof. Leo Kraemer. Der Eintritt ist frei. zg

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