Kirche - Begegnung zwischen Bischof Wiesemann und künftiger Kirchenpräsidentin Dorothee Wüst Sie wollen Ökumene vertiefen

Von 
zg
Lesedauer: 
Oberkirchenrätin Dorothee Wüst, künftige Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche der Pfalz, im Gespräch mit dem Speyerer Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann. © Landry

Speyer. Zu einem ersten Gespräch trafen sich der Speyerer Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann und die künftige Kirchenpräsidentin der evangelischen Kirche der Pfalz Oberkirchenrätin Dorothee Wüst. Sie war von der evangelischen Landessynode im September zur Nachfolgerin von Kirchenpräsident Dr. h.c. Christian Schad gewählt worden, der Ende Februar in den Ruhestand geht.

AdUnit urban-intext1

Die Begegnung sollte dazu dienen, die seit langem enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit der Leitenden Geistlichen in der Pfalz fortzuführen. Zentrales Thema zwischen Wiesemann und Wüst war die Vertiefung der ökumenischen Beziehungen zwischen den beiden Kirchen.

Wüst wurde in Pirmasens geboren und studierte nach dem Abitur Evangelische Theologie in Mainz und Heidelberg. Anschließend war sie Vikarin in der Kirchengemeinde Imsbach mit Alsenbrück-Langmeil. Zur praktischen Vorbereitungszeit gehörte der Dienst an zwei Schulen und in der Öffentlichkeitsarbeit der BASF in Ludwigshafen. Als Pfarrerin wirkte sie in Kaiserslautern und in Weilerbach. Seit 1996 hat sie einen Auftrag zur Verkündigung im Rundfunk bei SWR3. 2012 wurde sie Dekanin in Kaiserslautern, 2018 nahm sie die Wahl zur Geistlichen Oberkirchenrätin an. Als solche ist sie für Schul- und Bildungsfragen verantwortlich sowie Gebietsdezernentin für die Westpfalz. Der Kirchenregierung gehört Wüst bisher mit beratender Stimme an. Mit Dorothee Wüst leitet erstmals eine Frau die Landeskirche in den kommenden sieben Jahren. Die evangelische Kirche der Pfalz hat knapp 500 000 Mitglieder mit mehr als 400 Kirchengemeinden in 15 Kirchenbezirken. zg