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Rathaus

Speyerer Handwerk sucht Austausch mit Oberbürgermeisterin Seiler

Stefanie Seiler zeigt Verständnis für die hohen Preise und die Lieferschwierigkeiten, mit denen das Handwerk nicht nur in Speyer zu kämpfen hat.

Von 
zg
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Speyer. Das Handwerk ist in Deutschland ein ebenso vielseitiger wie bedeutender Wirtschaftsfaktor. So leistet es einen unentbehrlichen Beitrag für Verbraucher, Industrie, Handel und die öffentliche Hand – kurzum für die Entwicklung der Gesellschaft, heißt es in einer Pressemitteilung der Speyerer Stadtverwaltung. Vor dem Hintergrund der Pandemie sei es umso deutlicher, dass das Handwerk eine tragende Säule der Gesellschaft ist, allerdings in dieser kritischen Situation mit vielen Auflagen, Materialknappheit, Lieferschwierigkeiten und Kostensteigerungen zu kämpfen habe.

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Die Lage soll sich im Laufe dieses Jahres sogar noch verschärfen, wie Thomas Kleinböhl und Sascha Oppinger vom Verein Speyerer Handwerkstradition bei einem Austausch mit Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler im Stadthaus darlegten. „Preiserhöhungen für Handwerksleistungen sind nicht hausgemacht, sondern bedingt durch steigende Einkaufspreise und hohe Energiekosten wegen des Kriegs in der Ukraine“, verdeutlicht Seiler, die selbst aus einer Arbeiterfamilie stammt. Sie appelliert für mehr Verständnis in der Bevölkerung.

Gruppenbild auf dem Balkon vor dem Dom mit Dachdecker-Obermeister Mario Hölzig, Baugewerbe-Obermeister Wolfgang Seiler, Kreishandwerksmeister Christian Hane-mann, der Obermeisterin der Kosmetiker-Innung Martina Gröger, OB Stefanie Seiler und Kreishandwerksmeisterin Kathrin Stahl. © Stadt Speyer

„Das Handwerk befindet sich in einer kritischen Lage, auch im Hinblick auf den Mangel an Fach- und Nachwuchskräften“, wurde auch im Jahresgespräch der Wirtschaftsförderung mit den Obermeisterinnen und Obermeistern aus dem Handwerk deutlich. „Eine Ausbildung im Handwerk ist gesellschaftlich oftmals weniger anerkannt als ein Studium. Dabei gibt es viele spannende Handwerksberufe, die sich neu aufgestellt haben und zeigen, dass Handwerk auch im 21. Jahrhundert zukunftsweisend ist“, ruft Katja Gerwig, Leiterin der Wirtschaftsförderung, Schülerinnen und Schüler dazu auf, sich über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten im Handwerk zu informieren.

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Darüber hinaus ist eine gemeinsame Infoveranstaltung von Stadt und Handwerk im kommenden Jahr geplant, um die unterschiedlichen Ausbildungsmöglichkeiten auch in Kombination mit einem Studium vorzustellen und so auf die Vielschichtigkeit der Handwerksberufe aufmerksam zu machen.

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