Bauprojekt

Speyerer Wählergruppe fordert von der Stadt Unterstützung für die Ludwigskirche

Die SWG will Investorin Doris Grethen bei ihren Plänen unterstützen und findet, die Stadt solle keine Hindernisse bei der Nutzung aufbauen.

Von 
zg
Lesedauer: 
Ehemalige Kirchen mitten im Speyerer Stadtzentrum: Links das umgebaute ehemalige Bistumshaus mit der Kirche St. Ludwig. Rechts die Heiliggeistkirche, die für Veranstaltungen genutzt wird. Im Vordergrund die Maximilianstraße. © Venus

Speyer. Für das ambitionierte Bauprojekt Ludwigskirche fordert die Speyerer Wählergruppe (SWG) die Unterstützung der Investorin durch die Stadt ein, um es lösungsorientiert voranzubringen, statt Hindernisse aufzubauen. „Als Speyerer Wählergruppe ist uns der Erhalt und die Attraktivität der Stadt besonders wichtig. Ein besonderes Projekt im Herzen der Stadt ist die Ludwigskirche. Wir haben direkt mit der Bauherrin Doris Grethen gesprochen“, heißt es in einer Presseerklärung.

Nach dem Gespräch könne die SWG sagen: „Wir freuen uns, dass es eine Bauherrin gibt, die sich hier im Sinne des kulturellen Erbes engagiert, ein Konzept aufgelegt hat, das die Kirche für alle zugänglich machen soll. Das ist der SWG besonders wichtig“, heißt es weiter.

Die Wählergruppe will sich für drei Punkte einsetzen: Dafür, dass seitens der Stadt der Bauherrin klar kommuniziert wird, was im Rahmen des Denkmalschutzes möglich ist. Dass es einen zügigen konstruktiven Austausch mit der Stadt gibt, damit die Investitionskosten nicht davongaloppieren. Und dass sich der Gestaltungsbeirat schnell mit dem Projekt befasst.

Mehr zum Thema

Kaufhof

Wichtig für die Innenstadt

Veröffentlicht
Von
zg
Mehr erfahren
Magdeburg

Evangelische Kirche ringt um Positionen zu Krieg und Klima

Veröffentlicht
Von
dpa
Mehr erfahren
Bauvorhaben

Technischer Ausschuss Brühl: Drei Bauherren wissen die Fraktionen zu überzeugen

Veröffentlicht
Von
Ralf Strauch
Mehr erfahren

Generell stehe die SWG seit Langem dafür, dass sich die Verwaltung das Ziel gibt, Baugenehmigungen innerhalb von drei Monaten zu bearbeiten, da ansonsten Planungen schwierig seien und darüber hinaus die Kosten massiv ansteigen könnten. Natürlich gebe es besondere Herausforderungen bei manchen Projekten, aber genau dann gelte es, lösungsorientiert vorzugehen. Leerstand sei immer schlecht in einer Stadt und das gelte auch für eine ehemalige Kirche. Besondere Plätze und Gebäude sollten für die Speyerer und deren Besucher zur Verfügung stehen, heißt es abschließend.