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Spendenprojekt

Stiftung "PM We Care" hilft Kindern weltweit: ganzheitliche Ansätze für eine bessere Zukunft

Mit 4.200 Patenkindern weltweit ist PM-International aus Speyer mit seiner wohltätigen Stiftung "PM We Care" der größte Unternehmenspate der Kinderhilfsorganisation World Vision. Kürzlich besuchte Vicki Sorg, die Charity-Botschafterin, des Unternehmen.

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zg
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Vicki Sorg (5. v. l.) bei der Erföffnung der kommunalen Wasserversorgung in der Gemeinde Kwite. © PM-International

Speyer.

Die Kinder leben in Tshitshi Madabe, ein regionales Entwicklungsprojekt am Rande der Kalahari-Wüste in Süd-West-Simbabwe, nahe der Grenze zu Botswana. World Vision startete das langfristige Projekt 2021 mit der Unterstützung von PM-International. Die Region zählt zu den trockensten im ganzen Land. Die größten Herausforderungen für die Kinder vor Ort sind mangelnder Zugang zu sauberem Wasser und Hygiene, sowie Ernährung und Kinderschutz und Kinderrechte. Viele Menschen leben von Landwirtschaft und Tierhaltung. Langanhaltende Dürreperioden führen zu häufigen Ernteausfällen und dazu, dass Tiere verdursten. Die wenigen zugänglichen Wasserstellen sind oft kontaminiert und Kinder und Frauen müssen lange Strecken zurücklegen, um Wasser zu holen – häufig mehrmals am Tag. Zusätzlich verlassen viele Kinder die Schule ohne Abschluss.

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World Vision setzt sich für eine verbesserte Bildung ein und unterstützt Eltern dabei, zusätzliche Einkommensquellen zu generieren. Die Projektmaßnahmen werden in enger Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung geplant und umgesetzt, immer mit dem Ziel der Hilfe zur Selbsthilfe. Während ihres Aufenthaltes besuchte Vicki Sorg mehrere Gemeinden und lokale Familien, um sich ein Bild vom Fortschritt der regionalen Projekte zu machen. In der Gemeinde Kwite nahm sie an der offiziellen Eröffnung der neuen kommunalen Wasserversorgung teil.

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World Vision Zimbabwe Programm Manager Nqobani Ncube berichtet, dass die Anwohner zuvor weit entfernte, oft nicht sichere Wasserstellen aufsuchen mussten: „Wir sind den Trinkwassermangel gemeinsam mit unserem World Vision Team vor Ort, der Regierung, World Vision Deutschland und PM-International angegangen. Mit der solarbetriebenen Wasserleitungsversorgung haben jetzt 123 Haushalte sowie die örtliche Grundschule Zugang zu sicherem und sauberem Wasser über öffentliche Brunnen. Kinder haben mehr Zeit, um zur Schule zu gehen, und Landwirte können ihre Felder bewässern.“

Strategien gegen die Dürre

Vicki Sorg besuchte auch ein Gartenbauprojekt, bei dem lokale Landwirte und World Vision Anpassungsstrategien an die Dürre anwenden. Dies ermöglichte die Gründung von Kleinunternehmen, welche zusätzliches Einkommen generieren. Sie berichtet von emotionalen Eindrücken: „Nur ein Jahr, nachdem wir das Projekt gemeinsam gestartet haben, sind bereits Fortschritte sichtbar! Ich bin beeindruckt von der Stärke und Initiative der Menschen, die ich in Tshitshi Madabe getroffen habe. Alle sind entschlossen, etwas zu verbessern – nicht nur für die Kinder vor Ort, sondern für die Region insgesamt. Angefangen mit der Wasserversorgung: Sie hat das Leben in den Gemeinden auf so vielen Ebenen verändert. Ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam auf diese ersten Fortschritte aufbauen und so noch mehr erreichen können!“

Vicki Sorg besuchte auch ein Farmer-Managed Natural Regeneration (FMNR) Projektgebiet. Diese Technik zielt darauf ab, entwaldete und verarmte Böden wieder zu begrünen. So sollen die Landwirtschaft, Nahrungsmittelproduktion und Regeneration der Natur verbessert werden.

Seit fast 20 Jahren unterstützen PM-International und World Vision Kinder, ihre Familien und ganze Dorfgemeinschaften in mehr als 60 langfristigen Entwicklungsprojekten auf der ganzen Welt, darunter Peru, Kambodscha und Bangladesch. Juliana Goessmann, Senior Advisor Philanthropy von World Vision Deutschland: „Der Besuch in Simbabwe zeigt anschaulich, dass Entwicklungszusammenarbeit am besten mit einem ganzheitlichen und nachhaltigen Ansatz funktioniert. Indem wir den Zugang zu sauberem Wasser gemeinsam mit den lokalen Gemeinden verbessern, machen wir auch Fortschritte in Bereichen wie Bildung, Ernährung, Gesundheit oder Female Empowerment. Die Versorgung von Schulen mit Wasser macht sie zu einer sicheren Umgebung für Kinder.”

Insgesamt hat PM-International in den letzten zwei Jahren 5,7 Millionen Euro für wohltätige Projekte und Nothilfen gespendet. Möglich werden die Spenden durch die großzügige Unterstützung der Kunden und Partner des Unternehmens. Jedes FitLine Produkt schenkt Kindern „eine Stunde Leben (an hour of life)“ und verbesserte Chancen für die Zukunft. Mit der Unternehmensgröße wächst auch die Zahl der Patenkinder: PM-International hat es sich als nächstes Ziel gesetzt, mindestens 10 000 Patenkinder und weitere Projekte auf der ganzen Welt zu unterstützen. zg

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