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Tag der Feuerwehr

Tag der Feuerwehr in Speyer: Für die Stadt unverzichtbar

Viele Infos und gute Laune rund um die Wache

Von 
Susanne Kühner
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Aufsitzen zur Probefahrt mit dem Feuerwehrwagen. Beim Fest am Sonntag drehten nicht nur kleine Kinder gerne eine Runde. © Klaus Venus

Speyer. 846 Einsätze hat die Speyerer Feuerwehr dieses Jahr zwischen dem 1. Januar und 1. September bereits hinter sich gebracht. 169 mehr als 2021 und sogar 260 mehr als 2020 sind das laut Statistik. Den Tag der Feuerwehr am Sonntag nutzte die Einheit dazu, um Nachwuchs zu werben und die Bevölkerung zur Selbsttätigkeit zu motivieren.

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Dem Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Peter Georg Eymann ist seine Feuerwehr ein Herzensanliegen. Das sprach aus den Worten, die er zum Auftakt der Veranstaltung an der Feuerwache in der Industriestraße gewählt hatte. Vor allem das Ehrenamt hob er hervor. „Ich freue mich“, stellte er in Anbetracht der immer größer werdenden Herausforderungen im Einsatzdienst heraus, „dass das Engagement künftig mit Rentenpunkten belegt werden soll.“

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Für Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler (SPD) verdient die Feuerwehr höchste Anerkennung. „Sie ist für Speyer unverzichtbar“, machte sie deutlich. Froh äußerte sich die OB, dass es durch den Neubau einer Feuerwache in Speyer-Nord gelinge, die Wehr auf moderne Füße zu stellen und dem Personal bessere Bedingungen zu bieten. 2023 soll das Gerätehaus eingeweiht werden. Im gleichen Jahr soll die Ertüchtigung der Hauptfeuerwache angegangen werden.

Rettungspunkte geschaffen

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Dass hinter der Feuerwehr mehr als ein Fuhrpark in Knallrot steht, erfuhren die Besucher beim Rundgang. An allen Stationen gab’s fachkundige Infos, unter anderem zum Thema First Responder. „Die Stadt hat dafür gesorgt, dass der Dienst bei uns mit aufgenommen wird“, sagt Eymann. Ein Resultat aus dem Zusammenschluss seien die Notrufsäulen, die im Binsfeld aufgestellt wurden. „Weitere Rettungspunkte sollen im Bereich des Rheinufers eingerichtet werden, um im Notfall Orientierung zu bieten.“

Auf Interesse stieß das Modell einer digitalen Sirene. Die soll in Speyer die bisherige analoge Ausführung ersetzen. „Im Moment sind wir dabei, ein Gesamtkonzept zu erstellen, das bis Ende des Jahres fertig sein soll“, erläutert Elmar Weiler von der Verwaltung. 31 Sirenen alter Machart gebe es noch im Stadtgebiet. Deren Stationen könnten zur Umsetzung der „Neuen“ genutzt werden.

Aufgrund der höheren Reichweite könne die eine oder andere bisherige Sirene wegfallen, vermutet Weiler: „Das ist auf jeden Fall ein guter Weg in die richtige Richtung.“ Bei der Flutkatastrophe im Ahrtal habe sich die Notwendigkeit von Sirenen im modernen Zeitalter gezeigt.

Hochwasserschutz und Katwarn, Notfallversorgung mit Lebensmitteln und der lebensrettende Einsatz von Rauchmeldern, die Wichtigkeit der Schnelleinsatzgruppe Sanität und die gute Kooperation mit anderen Hilfsdiensten wurde den Gästen vorgestellt. Auch eine Checkliste für Notbevorratung von Lebensmitteln gab es zum Mitnehmen. Wo die aktiven Wehrleute für den Erwachsenen-dienst warben, tat das die Jugendfeuerwehr für den spielerischen Einstieg. Jung und Alt legten Hand an, um die Besucher nicht nur mit Wissenswertem, sondern auch mit Gaumenfreuden zu versorgen. „Ich bin stolz, mit euch dieses Team der Gefahrenabwehr zu bilden“, sagte Eymann noch.

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