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Linke und SPD - Gemeinsame Erklärung für günstigen ÖPNV

Tarife runter – nicht hoch

Von 
zg
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Speyer. Entscheidend für die Attraktivität des ÖPNV sind günstige und praktikable Tarife. Mit diesen wird entschieden, ob der ÖPNV überhaupt und wie häufig dieser genutzt wird. Allerorts gibt es Bemühungen, den ÖPNV günstiger oder sogar ganz fahrscheinlos zu gestalten. Überall? Fast, denn leider nicht in Speyer. So schreiben die Stadtratsfraktionen der SPD und der Linken in einer gemeinsamen Presseerklärung.

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Ihrer Ansicht nach haben die Fraktionen von CDU, Grünen, SWG und FDP gemeinsam beschlossen, den Fahrpreis für die neue Linie 561, den sogenannten Shuttle, der zwischen Bahnhof durch die City bis zum Messplatz und Bademaxx fährt, sogar zu erhöhen. In der Vorlage für den Stadtrat waren 1,20 Euro für ein Tagesticket vorgesehen, die Erhöhung auf zwei Euro wurde von den genannten Fraktionen gemeinsam und so mehrheitlich beschlossen. Dieses Vorgehen konterkariere die kommunalen Bemühungen um mehr Akzeptanz und die Steigerung der Frequenz des ÖPNV.

Linke hat Prüfantrag eingereicht

Die Linke hatte einen Prüfantrag für einen fahrscheinlosen, kostenfreien Nahverkehr in Speyer schon Mitte 2019 eingebracht, der mehrheitlich beschlossen wurde. Laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage antworteten auf die Frage „Welcher dieser Aspekte wäre für Sie der ausschlaggebende Grund, den öffentlichen Nahverkehr in Ihrer Stadt häufiger als bisher zu nutzen?“ mit Abstand die meisten das Thema „günstiger Preis“. Auch bei der Frage „Sollten alle Bürger den öffentlichen Nahverkehr kostenfrei nutzen dürfen oder sollte man weiterhin dafür bezahlen müssen?“ bestehe Einigkeit für eine kostenfreie Nutzung.

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Die Erhöhung der Fahrpreise widerspreche, so heißt es bei SPD und Linken weiter, der Ausrufung des Klimanotstands und der in der letzten Ratssitzung am 28. April beschlossenen Bewerbung für das Projekt „Global Nachhaltige Kommune Pfalz“. Auch laufe es den Bemühungen entgegen, die Stadt Speyer für Bewohnerinnen und Bewohner sowie für Besucher attraktiver zu gestalten. zg

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