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Jubiläum

Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer wird 75 Jahre alt

Von 
zg
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Die Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer wird 75 Jahre alt. Unser Bild zeigt einen Blick ins Audimax bei einem Vortrag zur Rechtsgeschichte des Doms. © Venus

Speyer. Zur Eröffnung des Jubiläumsjahres zum 75-jährigen Geburtstag der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer hat der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Clemens Hoch den Stellenwert der Universität „als Ort herausragender Forschung, Lehre und Weiterbildung“ betont und die spezifischen Stärken der Universität herausgestellt.

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„Ein wesentliches und prägendes Element der Universität ist ihre föderale Verankerung. Sie ist die einzige durch alle Länder und den Bund gemeinsam finanzierte Universität in Deutschland. Ihre Studierenden und Weiterbildungsteilnehmer werden aus den Verwaltungen der gesamten Bundesrepublik nach Speyer entsandt, tauschen sich aus und lernen auf diese Weise unterschiedliche Problemstellungen und Lösungsansätze kennen. Die interföderale Begegnung stärkt das länder- und institutionenübergreifende Verständnis und die Vernetzung und Verbundenheit untereinander“, sagt Minister Hoch.

Prägend für viele Persönlichkeiten

Der Wissenschaftsminister verwies in seiner Rede auf bekannte Persönlichkeiten in den Institutionen der Bundesrepublik, die mit der Universität Speyer verbunden seien. Eine Absolventin sei die jetzige Bundesministerin der Verteidigung, Christine Lambrecht. Der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog war Lehrstuhlinhaber an der Universität und der ehemalige Präsident des Verfassungsgerichtshofs Rhein-land-Pfalz, Karl Friedrich Meyer, sei über viele Jahre Lehrbeauftragter der Universität gewesen. Viele weitere Persönlichkeiten aus Politik, Justiz, Verwaltungen und Wissenschaft haben die Universität mitgestaltet und seien durch die Universität mitgeprägt worden.

Die Universität Speyer wurde 1947 durch die französische Militärregierung als höhere Verwaltungsakademie gegründet, mit dem Ziel, eine demokratisch gesinnte Beamtenschaft heranzubilden und damit zu einer Reform des Beamtentums beizutragen. Vorbild der deutschen Akademie war die Schwestereinrichtung École nationale d’administration (ENA), die zwei Jahre zuvor in Paris gegründet und später nach Straßburg verlegt wurde.

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Die Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften ist die einzige Hochschule in Deutschland, die durch alle Länder und den Bund gemeinsam finanziert wird. Am Campus angesiedelt ist auch das Deutsche Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung Speyer (FÖV). zg

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